mysedcard.tv > Support
Willkommen im Support-Bereich von mysedcard.tv.
In den unten aufgeführten Kategorien findest Du nützliche Hinweise, Tipps & Tricks. Mit dieser Übersicht wollen wir dir deine Fragen direkt beantworten, alternativ steht dir zudem eine kostenlose telefonische Beratung zur Verfügung. Bitte beachte vor allem auch die rechtlichen Hinweise rund um das Thema Modeling und die speziellen Bereiche für Models unter 18 Jahren und deren Eltern.
Fragen, Anregungen, Kritiken und natürlich auch Lob ist jederzeit gerne gesehen und kann an support@mysedcard.tv geschickt werden!
Wir wünschen Dir viel Spaß auf unserer Seite und viel Erfolg im großen Netzwerk von mysedcard.tv.
-
Video-Tour
-
Allgemeines
-
Anmeldung
Die Anmeldung
Bevor Du bei mysedcard.tv eine Sedcard erstellen kannst, musst Du dich anmelden. Über den Menüpunkt Anmeldung gelangst Du zu unserem Anmeldeformular.
Login
Beim Login gibst Du dann bitte den bei der Anmeldung genannten Benutzernamen und dein entsprechendes Passwort an.
Benutzername und Passwort
Der Benutzername und das Passwort ist dein Schlüssel, um dich im System einzuloggen. Bitte bewahre diese Schlüssel gut auf.
Wenn Du dein Passwort vergessen hast, kannst Du dir ein neues Passwort vom System erstellen und zusenden lassen. Klicke dazu einfach auf "Passwort vergessen?" im Loginformular. -
Wie kann ich meine Mitgliedschaft kündigen?
Wenn Du deine Mitgliedschaft kündigen möchtest, dann klicke auf Account kündigen und bestätige deine Wahl mit einem Ja oder lehne die Kündigung mit einem Nein ab.
-
Anmeldung
-
Bilder
-
Bilder hochladen und löschen
Wie kann ich Bilder hochladen?
Um Bilder hoch zu laden klickst Du in "my Profil", wenn Du angemeldet bist, also Deiner internen Profil-Seite oben im Menüpunkt "Profil" auf "Bilder". Dort kannst Du nun bequem Dein Profilbild und weiter unten auch alle anderen Fotos, die auf Deiner öffentlichen Sedcard angezeigt werden hochladen. Einfach Datei auswählen (durchsuchen) und danach auf "Profilbild hochladen" klicken. Für die anderen Fotos machst Du es unter der Rubrik "Deine Bilder" etwas weiter unten genauso. Nach der Auswahl des Bildes auf "Neues Bild hochladen" klicken und schon fertig...
Wie kann ich Bilder löschen?
Um ein Bild zu löschen klickst Du auf Bilder löschen. Auf der folgenden Seite bekommst Du eine Auflistung aller deiner Bilder. Markiere zunächst alle Bilder die Du löschen willst und klicke anschließend am Ende der List auf Auswahl löschen.
-
Bilder hochladen und löschen
-
Sicherheit
-
Anfragen von Fotografen und Agenturen
Das mysedcard.tv Team ist stets bemüht Euch vor unseriösen Anfragen zu schützen. Wir prüfen regelmäßig alle Anmeldungen und sortieren von Hand aus. Leider kann es aber auch bei uns eventuell mal passieren, dass sich ein "schwarzes Schaf", also eine Agentur oder ein Fotograf mit unseriösen oder gar betrügerischen Absichten anmeldet und Models kontaktiert bevor wir es merken. Wir bitten Euch daher jede Anfrage, die Ihr für merkwürdig oder nicht seriös haltet zu hinterfragen und direkt mit uns Kontakt aufzunehmen. Gerne beantworten wir Eure Fragen und prüfen für Euch, ob eine Anfrage ernst zu nehmen ist, oder vielleicht eine betrügerische Absicht dahinter steckt. Generell solltet Ihr keinerlei Anfragen beantworten, bei denen man Euch unrealistische Bezahlungen verspricht oder gar Zahlungen von Euch verlangt. In einem solchen Fall bitte unbedingt Meldung bei uns machen.
-
Persönliche Kontrolle der Fotos durch unser Team
Vorsicht ist besser als Nachsicht. Das mysedcard.tv Team prüft alle Fotos von Models, Agenturen, Fotografen und Visagisten per Hand. Jedes Foto muss also persönlich von uns kontrolliert werden, bevor es überhaupt auf der Seite zu sehen ist. Sollte unseriöses oder gar pornographisches Material von Usern hochgeladen werden, wird dieses direkt von unserem Team gefiltert. Einige Kriterien dazu findet Ihr unter unseren Bilderrichtlinien. Sollte es dennoch mal passieren, dass sich ein "unsauberes" Foto im System einschleicht und wir es übersehen haben, solltet Ihr uns bitte direkt Bescheid geben. Zudem prüft unsere Redaktion künftig verstärkt die Seriosität und professionellen, bzw. ernsten Absichten von Agenturen und Fotografen. Wir bemühen uns weiterhin verstärkt, Euch vor unseriösen Anfragen oder Spaßkontakten zu schützen.
-
Anfragen von Fotografen und Agenturen
-
Model Tipps
-
Tipps & Tricks für Models
Top 3-Tipps für Models
1.Seriöse Modelagenturen sind kostenlos! Anfallende Gebühren (z.B. für den Druck der Sedcard oder die ersten Fotos) werden von den Agenturen vorgelegt und mit den ersten Einnahmen des Models verrechnet.
2.Jeder gute Fotograf / jede Agentur hat eine Homepage, auf der du dich von der Professionalität überzeugen kannst! Wenn du dir unsicher bist, bitte Leute aus der Branche um Rat oder schau dir die Referenzen an.
3.Verträge für Fotoshootings sind vor dem Beginn des Shootings in Ruhe einzusehen und zu unterschreiben. Bei Fragen und Unklarheiten wende dich bitte an Dritte oder hol dir rechtlichen Rat. Weitere wichtige Infos zu dem Thema findest du unter unserem Bereich „Rechtliche Tipps“.
Wie werde ich Model?
Hier finden alle, die Model werden wollen nützliche Informationen. Die am häufigsten gestellte Frage neuer Gesichter, die modeln wollen ist "Wie werde ich Model?".
Im Folgenden werden hier einige wichtige Punkte erläutert, um den Einstieg als Model zu vereinfachen:
Bevor Du beginnst, stell Dir die Frage: "Welches Potential habe ich?"
Für Fotomodels ist keine Mindestgröße erforderlich. Um Laufstegmodel werden zu können, sollten weibliche Models jedoch mindestens 1,75 m groß sein und den Maßen 90-60-90 (Brust-Taille-Hüfte) sehr nahe kommen. Männliche Models sollten für den Laufsteg mindestens 1,85 m groß sein und eine sehr athletische Figur vorweisen. Nur sehr wenige Menschen haben die Idealmaße eines Laufstegmodels, deshalb wird im Folgenden zuerst der Weg zum Fotomodel beschrieben.
Schritt 1: MySedcard.TV
Melde Dich als Model in unserer Fotokartei an: Zum Modelformular >> Hier klicken!
Schritt 2: So wirst du ein Fotomodel
Besonders wichtig zu Beginn ist, dass Du selbst aktiv wirst. Suche einen Fotografen, welcher kostenlos im Bereich Fashion (keine Nacktaufnahmen) Fotos mit Dir macht!
Wichtig:
Je mehr unterschiedliche Bilder du als Referenzen vorweisen kannst, desto höher sind deine Chancen das Fotografen, Agenturen und Kunden deine Vielfältigkeit und Einsatzgebiete erkennen können. Halte deine Onlinesedcard und Printsedcard immer auf dem aktuellen Stand und versuche deine Wandlungsfähigkeit und auch bestimmte Körperteile in Szene zu setzen. Damit meinen wir z.B. das bestimmte Kosmetikfirmen ständig auf der Suche nach Hand-, Rücken-, oder Fußmodels sind, bestimmte Fotografen suchen möglicherweise für einen Kunden ein Model mit Hochsteckfrisur oder der vollen Haarpracht auf dem Bild. Je mehr Auswahl deine zukünftigen Kunden finden, desto höher sind deine Chancen, dass sie in Dir und deinen Bildern genau das sehen, was sie sich vorstellen.
Ein kostenloses Fotoshooting für Anfängermodels wird auch oft als TFP Shooting bezeichnet. TFP ist die Abkürzung für "Time-For-Print". Bei einem TFP-Fotoshooting kannst Du alle Fotos kostenlos machen und erhältst alle Fotos auf CD von dem Fotografen. Darüber hinaus musst Du Dir schriftlich zusichern lassen, dass Du die Fotos auch Veröffentlichen darfst, zum Beispiel für die Veröffentlichung auf Modelseiten im Internet. Der Fotograf oder die Fotografin erhält im Gegenzug das Recht, die aufgenommenen Fotos für sich zu verwerten, z.B. durch einen Verkauf der Fotos oder Verwendung als Referenz auf seiner Internetseite.
Jedes Fotoshooting vertraglich festhalten!
Für jedes Fotoshooting solltest Du Dir vorab einen Vertrag vom Fotografen / von der Fotografin per E-Mail zusenden lassen in dem genau geregelt ist:
1. Wo der Fotograf / die Fotografin die Fotos machen will
2. Welche Arten von Fotos der Fotograf / die Fotografin machen möchte
3. Wofür die Fotoserie benutzt werden soll
Mehr Infos zu diesem Thema findest Du unter unserem Bereich „Rechtliche Tipps“
Achtung vor unseriösen Fotografen oder Fotografinnen!
Überzeuge Dich vor Deiner Zusage zu Fotoshootings mit erfahrenen Bezugspersonen über die Qualität des Fotografen / der Fotografin. Lass dich niemals zu einer Unterschrift oder bestimmten Aufnahmen drängen. Du hast jederzeit das Recht das Shooting zu unterbrechen und bei Fragen eine Bezugsperson zu kontaktieren. Nach Absprache kannst du auch problemlos jemanden zum Shooting mitnehmen. Dieser sollte sich aber beim Shooting nur im Hintergrund halten und nicht den Ablauf des Shootings stören.
Diese Infos in Stichworten helfen Dir
- Jeder gute Fotograf / Fotografin hat eine eigene Homepage mit Fotos.
- Keine persönlichen Daten weitergeben ( wie z.B. Telefonnummern).
- Nutze den Vorteil unserer Onlinesedcard und präsentiere dich dem großen MySedcard.tv – Netzwerk
- Vorgespräch mit dem Fotografen / der Fotografin vereinbaren. So kannst Du den Fotografen / die Fotografin vorab schon einmal kennen lernen, dir Details, Rahmendaten und Eindrücke einholen.
- Bei Bedarf mit Begleitung zum Fotoshooting fahren.
- Niemals unter Druck setzen lassen! Wähle im Vorfeld klug mit wem Du Fotos machen möchtest und mit wem nicht. Falls Du nicht sicher bist, beziehe auch einen Freund oder eine Freundin in deine Entscheidung mit ein. Das Zusammenspiel zwischen Fotograf und Fotomodell ist entscheidend, um gute Fotos machen zu können.
- Besser Fotos machen mit ein paar wenigen guten Fotografen und die Bilderstrecken / Aufnahmemotive / Hintergründe wechseln als mit vielen schlechten Fotografen / Fotografinnen.
Vertraue immer Deinem Gefühl
Wenn Dir vor oder während dem Shooting etwas merkwürdig erscheint, sag oder brich das Fotoshooting einfach mit dem Satz "Nein - So arbeite ich nicht." ab und verlasse die Ort Shooting-Location umgehend.
Welche Fotos sind tabu?
Im Bereich der Fashionfotografie sind Deiner Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Gut ist, was Dir gefällt. Jedoch solltest Du keine unseriösen Erotikfotos machen, denn Du weißt nie auf welchen Erotikseiten deine Fotos auftauchen könnten.
Schritt 3: Wo finde ich gute Fotografen?
Für Deine ersten Erfahrungen vor der Kamera solltest Du in jedem Fall nach Fotografen in Deiner Nähe Ausschau halten. Eine Möglichkeit, um Fotografen in deiner Nähe zu finden ist natürlich unsere Fotografendatenbank. Dort sind alle Fotografen geprüft und haben gute Referenzen und Kontakte vorzuweisen.
Schritt 4: Professionelles Fotomodel werden
Um professionelles Fotomodel zu werden, brauchst Du eine größere Auswahl guter Fotos. Diese Auswahl wird auch Portfolio genannt und dient zur Vorstellung bei Modelagenturen. Eine Liste bekannter und guter Modelagenturen findest Du in unserer Datenbank!
Schritt 5: Was muss ich als professionelles Fotomodel beachten?
1. Geduld
Wenn eine Agentur Interesse an euch hat und euch gerne als Nachwuchsmodel aufbauen möchte, ist es auf jeden Fall notwendig, dass ihr erst einmal Geduld mitbringt. Die Agentur braucht Zeit, um für euch so genannte Freetests (also professionelle Fotoshootings, die kein Geld kosten) zu organisieren, um euch so schnell wie möglich mit Bildmaterial zu versorgen. Bei angehenden Nachwuchsmodels liegt in der Regel kein brauchbares Bildmaterial vor, so dass deine Booker darauf angewiesen sind, euch anhand von euren Bewerbungsfotos den Fotografen "verkaufen" zu können. Um das Interesse der Fotografen zu wecken, genau mit dir testen zu wollen, gehört natürlich, dass alle Fotografen erst einmal abtelefoniert werden müssen. Der Fotograf muss Zeit und Lust haben, Make-up + Styling muss gebucht werden und zu guter Letzt müsst ihr auch in das Konzept des Fotografen passen. Das dies einige Zeit in Anspruch nehmen kann, muss euch klar sein. In Job- oder Casting-Situationen ist es ebenfalls wichtig, Geduld mitzubringen. Es kann immer sein, dass du für ein Casting stundenlang warten musst, bis du an der Reihe bist. Auch wenn das Casting dann nur Minuten dauert, musst du dein Bestes geben und dich verkaufen können.
2. Begeisterung
Wenn die Agentur einen Freetest für euch organisiert hat, und mit euch die Terminabsprache und das Briefing für den Test durchgeht, erwartet die Agentur von dir eine gewisse Begeisterung. Dir sollte klar sein, dass du nicht über Nacht zum Model wirst und die Tests für dich eine wirkliche Chance sind, an Erfahrung zu gewinnen und dein Material aufzubauen. Ein Test dauert in der Regel genau so lange wie ein Fotojob, meistens 1 Tag (= 8 h) und fängt morgens an. Sollte es dir wichtiger sein z.B. mit deiner Freundin zum Shoppen zu gehen, ist das Modeln bestimmt nicht das Richtige für dich. Die Agentur wird sich sicherlich bei den nächsten möglichen Tests nicht mehr für dich einsetzen, sollte sie das Gefühl haben, dass du diese Chancen nicht zu schätzen weißt.
3. Eigeninitiative:
Du solltest dein Interesse am Job und am Modeln mit einbringen. Dazu gehört auch, dass du dich informierst, was in der Mode- und Modelbranche angesagt ist. Studiere Zeitungen und Magazine: Wie sehen die Posen der Models aus? Wie ist der Make-up Trend? Welche Modemarken gibt es? Wie sehen die Kampagnen von führenden Modedesignern aus? Wie laufen die Models auf dem Laufsteg?...
Oftmals besteht die Möglichkeit auch bei Freetests mit dem Fotografen bestimmte Vorstellungen zu realisieren. Besprich deine Vorstellungen mit deiner Agentur, ob sie den "Look" für dich auch als geeignet hält. Eigeninitiative zeigt, dass du deine Arbeit ernst nimmst und du Spaß am Modeln hast.
4. Disziplin
Die Agentur, der Fotograf, der Kunde erwartet von dir als Model, dass du fit für deinen Job bist. Als Model musst du auf deinen Lebenswandel mehr achten als Andere. Sport, gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf sind eine Grundvoraussetzung für deinen Job als Model. Du sollst schließlich bei jedem Shooting Frische und Natürlichkeit ausstrahlen. Dein Körper muss in einer guten Verfassung sein, die Maße deiner Sedkarte müssen mit deinen tatsächlichen Maßen übereinstimmen. Gewichtszu- oder -abnahme, blaue Flecken, Pickel, Herpes o.ä. müssen unbedingt vor Antritt eines Jobs der Agentur mitgeteilt werden. Auch sind durchfeierte Nächte tabu. Die Visagistin auf einem Shooting ist anwesend, um dich dem Briefing entsprechend schöner zu machen und nicht, um dir die letzten Spuren der Partynacht aus deinem Gesicht zu retuschieren.
5. Zuverlässigkeit
Es ist absolut wichtig und muss in deinem eigenen Interesse liegen, dass du alle Termine, die dir deine Agentur vereinbart (Gosees, Castings, Shootings), zuverlässig wahrnimmst. Das bedeutet, dass du pünktlich und dem Briefing deiner Agentur entsprechend beim Kunden erscheinst. Die Termine sind keine Vorschläge zu deiner Freizeitgestaltung, sondern die Absicht, für dich Jobs zu organisieren. Wenn du einen Termin nicht wahrnehmen kannst, ist es selbstverständlich, die Agentur darüber rechtzeitig in Kenntnis zu setzen. Models, die bei einem verabredeten Kundentermin einfach nicht erscheinen, scheint das nötige Interesse am Modeln zu fehlen und werden im Folgenden von der Agentur nicht mehr ernst genommen, schlimmstenfalls nicht mehr vermittelt.
6. Teamgeist:
Generell gilt hier, dass es absolut notwendig ist, dich in ein Team einfügen zu können. Ob dir das Make-up oder das Styling auf einem Job persönlich nicht gefällt, spielt keine Rolle, solange es dem inhaltlich vereinbarten Thema entspricht. Starallüren machen dich nicht wichtiger, sondern wirken eher hilflos und peinlich. Außerdem spricht sich dein Ruf schneller herum, als du denkst und so werden sich auch andere Kunden sicherlich 2x überlegen, ob sie dich buchen werden.
7. Erreichbarkeit:
Da es im Modelbusiness sehr spontane Anfragen gibt, ist es absolut wichtig, dass die Agentur dich immer per Handy erreichen kann. Solltest Du in Situationen sein, wo es ausgeschaltet ist (Flugzeug, Arzt, Vorlesung), musst du die Agentur in der nächstmöglichen Gelegenheit unmittelbar zurückrufen. Es kann nicht sein, dass dir die Agentur tagelang hinterherlaufen muss. Schließlich muss es in deinem Interesse liegen, für so viele Jobs wie möglich vermittelt zu werden.
8. Organisation
Für ein Model ist eine gute Organisation der Termine absolut wichtig. Dazu gehört, dass du deinen Terminplaner immer dabei hast und dir die durchgegebenen Termine mit Adresse, Ansprechpartner und Uhrzeit notierst. Wenn dich die Agentur anruft, um für einen anstehenden Termin deine Verfügbarkeit anzufragen, ist es ebenfalls wichtig, dass du sofort ab oder zusagen kannst. Manchmal entscheiden nur Sekunden, ob du für einen Job gebucht wirst oder nicht und so manchem Model ist schon ein Job entgangen, da es erst nach Hause laufen musste, um in den Terminkalender zu schauen. In der Zwischenzeit hat sich der Kunde bereits für ein anderes Model entschieden.
9. Ehrlichkeit und Loyalität:
Das Wichtigste zum Schluss: Zu einem vertrauensvollen und respektvollem Umgang zwischen Model und Agentur gehört Ehrlichkeit und Loyalität. Die Agentur vermittelt dir als Model Kontakte und Kunden. Es ist absolut unprofessionell, Folgebuchungen direkt mit dem Kunden unter Umgehung der Agentur anzunehmen. Schließlich hat die Agentur in dich Vertrauen gesetzt und viel Zeit und Geld investiert, um dich als Model an Kunden zu vermitteln. Niemals Interna über die Agentur oder über deine Gagen mit anderen (Models) besprechen. Bei Problemen jeglicher Art immer direkt mit deiner Agentur reden, sie wird stets versuchen, Dir mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Das A und O einer erfolgreichen Zusammenarbeit besteht in einem guten, meist schon freundschaftlichem Verhältnis zwischen Model und Agentur.
Wenn eine Agentur dich so als vertrauensvollen und professionellen Partner erlebt, kannst du dir sicher sein, dass sie dich sehr gerne vermittelt und dir vieles ermöglicht, was anderen eventuell verwehrt bleiben wird. Es macht natürlich auch der Agentur viel mehr Freude, sich für ein Model einzusetzen, wenn sie weiß, dass sie auf dich zählen kann.
Schritt 6: Wie bleibe ich Fotomodel?
Hat man sein Ziel endlich erreicht und steht als Model, Schauspieler oder sonstigen Berufen in der Öffentlichkeit, heißt das noch lange nicht, dass es für einen so rosig weiter geht. Denn gerade in der Medienbranche zählt nicht nur die Gegenwart, sondern durchaus auch die Vergangenheit. Wir wollen Dir hier zeigen, was Du beachten musst, um deine zukünftige Karriere nicht zu gefährden.
Kleine Patzer und Ausrutscher in der Vergangenheit werden von jedem gerne verschwiegen. Aber gerade im Modelgeschäft und anderen Jobs der Öffentlichkeit kommt früher oder später doch jedes noch so tief verborgene Geheimnis ans Tageslicht. Wir raten Dir deshalb, gleich zu Beginn deiner Karriere auf einige Dinge zu achten. Für Castingagenturen zählen bei einem Bewerber alle Verhaltensweisen, die man heutzutage an den Tag legt ebenso wie das, was bereits einige Jahre hinter einem liegt. Immer mehr Agenturen und Arbeitgeber suchen im Internet nach dem Namen von Bewerbern – und erleben dabei manchmal böse Überraschungen.
Ein Stein, der eine Lawine ins Rollen bringen kann, stammt aus dem PR-Bereich. Schon häufig hat man Geheimnisse von Stars ausgeplaudert, wodurch diese schlechte Publicity bekamen, wenn nicht sogar aus dem Show-Geschäft geflogen sind, weil sie keine Verträge mehr erhalten haben. Achte deswegen immer darauf, Dich in der Öffentlichkeit korrekt zu verhalten und nie negativ, sondern höchstens positiv aufzufallen. Insbesondere Models, die nun für seriöse Agenturen arbeiten, fallen tief, wenn eines Tages in den Schlagzeilen eines Klatschblatts Aktfotos zu erkennen sind. Meistens ist das Schlimme dabei nicht die Tatsache selbst, dass Nacktfotos von einem im Umlauf sind, sondern die Art und Weise wie man selbst und sein Körper präsentiert wird. Gegen professionelle Aktfotos ist sicherlich nichts einzuwenden, sofern man zukünftig auch in dieser Branche arbeiten möchte. Für Models mit Starqualitäten kann so etwas allerdings schon zum Verhängnis werden, wenn die Agentur in einem Erotik-Magazin Bilder findet, die für sich sprechen. Das gleiche trifft zu, wenn sich im Internet auf Erotikseiten Fotos befinden, auf denen man sich ohne Kleidung zeigt.
Aber auch peinliche Auftritte im Fernsehen werfen ein schlechtes Licht auf Dich. Wer sich in Talkshows mit Aussagen blamiert hat und dies der Agentur verschweigt, wird wohl damit rechnen müssen, dass der Vertrag sofort gekündigt wird, wenn die Wahrheit herauskommt. Ebenso sind Auftritte in der Gesangsbranche fatal, was aber nur zutrifft, wenn man keine gute Gesangsstimme hat. Gerade in den heutigen Castingshows, die im Fernsehen übertragen werden, zeigt man den Zuschauern diejenigen Auftritte, die besonders peinlich waren.
Soweit zur Vergangenheit. Doch man sollte auch in die Zukunft und die Gegenwart sehen. Es reicht nicht aus, sich in der Vergangenheit keinen Fehler geleistet zu haben – man muss auch zukünftig fehlerfrei bleiben. Negative Schlagzeilen können immer dafür sorgen, dass die Beliebtheit sinkt und sind deswegen besonders verfänglich. Ein öffentlich vertretbares Verhalten sollte jeder, der sich auch in der Öffentlichkeit bewegt, an den Tag legen. Zickiges Verhalten wird bei keiner Agentur gerne gesehen. Auch das Verschweigen von unehelichen Kindern, die Entwicklung einer Essstörung oder das Konsumieren von Drogen jeglicher Art stellt kein vertretbares Verhalten mehr dar.
Und auch gerade beim Einstieg in das Showbusiness sollte darauf geachtet werden, dass man sich nicht zwanghaft einer schlechten Publicity aussetzt. So etwas könnte beispielsweise dann der Fall sein, wenn man als Model tätig ist und sich die Verträge vorher nicht ausreichend durchliest. Ist ein Vertrag, in dem man zustimmt, als Aktmodel tätig zu sein, erstmal unterschrieben, muss man in der Regel eine hohe Summe dafür aufwenden, um sich aus diesem Vertrag wieder frei zu kaufen.
Wir empfehlen allen zukünftigen Künstlern & Stars, so früh wie möglich zu erkennen, welches Ziel sie erreichen möchten und sich dementsprechend zu verhalten. Dadurch werden negative Schlagzeilen und die Gefährdung einer Karriere vermieden. -
Model- ABC
A
Accessoire
eigtl. = Nebensache; Zubehör für modisches Erscheinungsbild, (z.B. Handtaschen, Hüte, Schals, Schmuck, Schuhe etc.)
Agenturprovision
Gebühr, die eine Agentur für die Vermittlung vom Model an den Kunden einnimmt.
Alta Moda
ital., hohe Schneiderkunst. Maßkleidung einer der Jahreszeit entsprechenden Kollektion, deren erste Vorführung als tonangebend für die allgemeine Mode gilt.
Alta Moda Pronta
Unkonventionelle Fertigkleidung, die von Modeschöpfern der Haute Couture und eigenständigen Designern entworfen wird.
Annullation
Absage, Kündigung, Auflösung einer Buchung.
Anziehhilfe / Habilleuse
Hilft Models, sich bei Modenschauen anzuziehen.
Art Direktor
Ist für einen Werbespot oder für das Erscheinungsbild einer Zeitschriftenseite zuständig.
Avantgarde
Experimentelle, "vorauseilende" Modeschöpfer und deren Zielgruppe.
B
Baby Doll
Ursprünglich locker hängendes Oberteil mit Puffärmeln und kleiner Pumphose. Zweiteilige Nachtwäsche, bestehend aus Slip und Hemdchen.
Backstage
Bereich hinter der Bühne, in dem Unbefugte keinen Zutritt haben.
Beinmodel
Model mit besonders schönen und langen Beinen (z.B. für Strumpfhosen-Werbung).
Bermudashorts
Aus Amerika stammender Ausdruck für Hosen, die kurz über dem Knie enden.
Big Beauty / Oversize-Model / Plus size Model
Model für grössere Konfektionsgrössen.
Blouson
Sportliche, hüftlange, weite Jacke, mit einem Bund oder Riegel zusammengefasst.
Bodystocking
Hautenger Anzug aus dem Stoff einer Fein- oder Strickstrumpfhose, jedoch den gesamten Körper einhüllend.
Bolero
Knappes Jäckchen, oberhalb der Taille endend, mit langen Ärmeln.
Book / Portfolio / Buch / Mappe
Fotomappe, mit der sich die Models bei Agenturen, Fotografen oder Castings vorstellen. Sie sollte eine nicht zu umfassende Auswahl der besten und professionellsten Fotos oder Arbeitsbelege (Cover, Zeitungsausschnitte) des Models beinhalten, wenn möglich in A4-Grösse.
Booker
Arbeiten bei Modelagenturen oder Zeitschriften und vermitteln bzw. buchen Models für Produktionen.
Booking / Buchung
Vermittlung eines Models an einen Kunden durch die Agentur.
Boutique
Kleines Modegeschäft. Heute wird mit der Boutique meist gehobenes Prêt-à-porter in Verbindung gebracht.
Buyout
Zuschlag zum vereinbarten Tageshonorar, das fällig wird, wenn der Auftraggeber von der Produktion z.B. noch Poster druckt oder mit der Kampagne ins Internet geht. Generell ist die Höhe des Buyouts Verhandlungsgeschick der Agentur.
C
Call Back
Casting, bei dem die Models anhand ihrer SedCard oder ihres Books bereits vorausgewählt und dadurch in die engere Wahl gekommen sind.
Cape
Mantelartiger Umhang, mit Armschlitzen, Durchgrifftaschen und Kapuze.
Casting
Termin, bei dem sich meist mehrere Models mit ihren Fotomappen bei einem Kunden vorstellen.
Catwalk / Runway
Anderes Wort für Laufsteg.
Choreographie / Choreo
Festgelegter Ablauf für eine Show, welcher vorher ganz genau einstudiert wird.
Choreograph/in
Entwirft selbst Choreographien und studiert diese mit den Models genau ein.
Celebrities
Berühmtheiten, Stars der Modelszene wie z.B. Claudia Schiffer, Naomi Campbell.
Classic Woman
Bezeichnung für Models, die über 30 Jahre alt sind.
Close up
Nahaufnahme.
Copyright / Urheberrecht
Recht an einem Foto, Bild, Buch oder geistigem Eigentum u. ä. Diese Dinge sind somit geschützt und dürfen ohne Einwilligung des Urhebers (z. B. Fotograf, Kunde, Maler, Verfasser) nicht weiter verwendet werden.
Commission / Kommission
Gebühr für die Mutteragentur eines Models, welche das Model an eine Partneragentur vermittelt.
Composite / SedCard
Gedruckte Fotokarte eines Models, meistens im A5-Format. Porträtfoto auf Vorderseite, 3 - 4 Fotos auf Rückseite mit den Maßen des Models.
Contest
Nachwuchswettbewerb für Mädchen und Jungen, die gerne Model werden möchten.
Cover / Cover-Shooting
Modeljob für die Titelseite eines Magazins.
Covergirl
Weibliches Model, das oft für Titelblätter gebucht wird.
Cuttings
Gesammeltes und archiviertes Material der Agenturen über ihre Models und deren Veröffentlichungen.
D
Direct-Booking
Ein Model wird ohne Casting direkt für einen Job gebucht.
Dressman
Männliches Model.
E
Editorial
Fotoaufnahmen für die redaktionellen Seiten in Zeitschriften, vor allem für Mode- und Beautystrecken.
Etuikleid / Futteralkleid
Figurbetontes, anliegendes, gerade geschnittenes Kleid ohne Kragen in unterschiedlicher Länge.
Event
engl. für Anlass
Event-Attendant
Ein Model, welches bei einem Anlass für die Betreuung des Publikums zuständig ist. Auch Hostess, Repräsentation oder Host genannt.
Exklusivvertrag
Vertrag von meist großen Firmen für ihre Werbekampagnen mit einem oder auch mehreren Models, z.B. Kosmetikkonzerne oder Designer-Labels. Vorteil für die Firma: Der Kunde identifiziert die Marke mit einer berühmten Person, also ein hoher Wiedererkennungseffekt beim Kunden. Vorteil für das Model: Meist eine sehr gute Bezahlung.
F
Fit Model
Wird zum Anpassen von Musterkollektionen beigezogen und muss bestimmte Maße haben.
Fitting
Kleideranprobe vor Modeschauen oder Fototerminen.
Folgebuchung / Re-Engagement
Erneute Buchung eines Models von einem Kunden.
G
Girlie-Look
Trend in den 90er Jahren, sexy Kleider z.B. in transparenten Stoffen oder im Lingeriestil, aber mit Springerstiefeln u.ä. Kombiniert.
Good-Working-Girl
Weibliche Models, die gut im Geschäft sind.
Go-See
Sich bei Kunden, Fotografen, Agenturen usw. sehen lassen. Das Model präsentiert seine neuen Bilder und hält so den Kontakt aufrecht.
H
Habilleuse / Anziehhilfe
Hilft bei Modenschauen, die Models anzuziehen.
Hair Stylist
Coiffeur, der die Haare des Models vor dem Auftritt pflegt und frisiert.
Handmodel
Model mit besonders schönen und gepflegten Händen.
Haute Couture / Alta Moda
franz., hohe Schneiderkunst. Exklusive Maßkleidung nach Modellen einer der Jahreszeit entsprechenden Kollektion, deren erste Vorführung als tonangebend für die allgemeine Mode gilt.
Head Sheet
Plakat/Poster mit Porträt-Aufnahmen aller Models einer Agentur.
High Heels
Schuhe mit hohen (feinen) Absätzen. Gehören zur Grundausrüstung jedes Models, mindestens je ein Paar in schwarz und in weiß. Auch Stiefel oder Stiefeletten werden oft benötigt.
Hippie-Mode
Unkonventionelle, farbenfrohe Kleiderzusammenstellung.
Honorar
Die Bezahlung für einen Job.
Host / Hostess / Hosting / Event-Attendant
Model, welches bei einem Anlaß für die Betreuung des Publikums zuständig ist. Auch Hostess, Repräsentation oder Host genannt.
Hot pants
Sehr kurze, gerade das Gesäß bedeckende Shorts.
Hüfthosen
Nicht in der Taille, sondern auf der Hüfte sitzende Hosenform.
J
Jeans
Klassisch aus blauem Denim (daher Blue-Jeans), heute in allen Farben und Formen zu haben. In den 40er-Jahren schwappte die Jeans-Welle nach Europa
Jet-Set
Umgangssprachliche Bezeichnung für wichtige und bekannte Leute, die oft von der Klatschpresse "verfolgt" werden.
K
Kartei
Das Herzstück jeder Modelagentur. In der Kartei sind alle Models gespeichert, die von der Agentur vertreten werden. Die Kartei wird heute oft in elektronischer Form per Computer geführt und stets aktualisiert.
Katalogaufnahmen
Guter Job im Modelbereich, da häufig über mehrere Tage produziert wird.
Kimono
Kaftanartiges, vorne übereinander geschlagenes und gegürtetes Kleidungsstück aus Japan mit weiten, angeschnittenen Ärmeln.
Knickerbocker
Hose mit Bund-Abschluss unter dem Knie.
Kollektion
Aus mehreren Teilen bestehende Auswahl von Musterentwürfen eines Modeschöpfers, die saisonal gezeigt wird (Frühjahr-/Sommer und Herbst-/Winterkollektion) oder ein bestimmtes Motto interpretiert.
Konfektion
Fabrikation von Fertigkleidung in Serien.
Korsage
Auf Figur gearbeitetes, oft versteiftes, dekolletiertes, ärmelloses Kleideroberteil, auch separates Leibchen.
Kostüm
Zweiteiliges Ensemble für die Dame, das aus Rock und Jacke besteht und durch Bluse und Weste ergänzt wird.
L
Label
Bezeichnung für das Etikett (Marke), unter dem eine Kollektion verkauft wird. Laser-Card Hat die Funktion einer SedCard, ist aber weniger aufwendig produziert, besteht nur aus Vorder- und Rückseite.
Lingerie
Sammelbegriff für feine Nacht- und Unterwäsche.
Lurex
Gold, silber- oder kupferfarben glänzendes Effektgarn.
M
Make up Artist / Visagist
Schmink- und Make-up-Künstler, sind häufig auch gleichzeitig für die Frisuren der Models zuständig.
Mannequins
Werden hauptsächlich für Modeschauen gebucht. So genannte Laufsteg-Models.
Mieder
Umfassende Bezeichnung für hautenge, oft elastische Damenunterbekleidung, zu der BH, Korsett, Korselett, Miederhose und -rock gehören.
Mode-Apero
Modenschau im kleineren Rahmen. Wird meist im Verkaufsgeschäft selbst durchgeführt.
Modefotografen
Haben sich auf die Modefotografie und die Arbeit mit Models spezialisiert.
ModelGround - The ProAgency®
Professionelle Modelagentur für Models und solche, die es werden möchten.
N
New Faces
In Fachkreisen die Bezeichnung für neu entdeckte Models, die am Anfang ihrer Karriere stehen. Auch Newcomer.
O
Option
Terminverbindliche Reservation eines Models. Kann bis kurz vor dem Auftragstermin durch den Kunden kostenlos annulliert werden.
Optionär
Kunde, der ein Model terminverbindlich reserviert, sich aber noch nicht für eine definitive Buchung entscheiden kann oder will.
Oversize
engl., Übergröße. Mehrere Konfektionsgrößen zu groß wirkender Schnitt, hängende Schultern, Ärmel und Beine eine Spur zu lang. Look der 80er Jahre.
P
Pagenschnitt
Typischer glatter Frauenkurzhaarschnitt.
Paillette
Glitzerndes, gestanztes und gelochtes Metall- oder Kunststoffplättchen zur Dekoration von Kleidungsstücken.
Paisley
Orientalisches Muster mit typischem Palmettenmotiv, das wie ein an der Spitze eingerolltes Palmenblatt wirkt.
Parka
Knielange Jacke mit großen Schubtaschen, Tunnelzug am unteren Rand und mit Kapuze.
Patchwork
engl., Flickwerk. Dekorative Zusammensetzung diverser Stoff- oder Lederteile verschiedenster Muster und Farben.
People-Fotografen
Werbefotografen, die sich auf die Fotografie von Menschen, auf die Arbeit mit Halbprofi- oder Profimodels spezialisiert haben, aber auch häufig Laienmodels buchen.
Petite
Kleineres Model, mit gleichen Proportionen wie die großen Models.
Petticoat
Steifer Unterrock mit Volants, Rüschen o. ä., oft in mehreren Stufen.
Plissee
Feine, mechanisch in das Gewebe fixierte Falten, die den Stoff partiell oder flächendeckend strukturieren können.
Pola / Polaroid
Zum Überprüfen des Lichts und der Kameraeinstellung macht der Fotograf zu Beginn seines Shootings so genannte "Polas" bzw. Polaroids.
Polohemd
Hemd in Schlupfform mit kurzer Knopfleiste und meist kurzen Ärmeln. Elastischer Stoff.
Posing
Posieren für die Kamera oder vor Publikum.
Prêt-à-porter / Alta Moda Pronta
franz., "fertig zum Tragen". Unkonventionelle Fertigkleidung, von Modeschöpfern der Haute Couture und eigenständigen Designern entworfen.
Prints
Drucksachen.
Pumps
Ursprünglich ein Herrenschuh, ist der Pumps seit Beginn des Jahrhunderts ein beliebter Damenschlupfschuh, der weit ausgeschnitten ist und ohne Schnürung oder Riemen mit unterschiedlicher Absatzhöhe getragen wird.
Punk-Look
Anti-Mode mit unkonventionellen Frisuren und Haarfarben.
R
Re-Engagement / Folgebuchung
Wenn eine Agentur einem Model einen Kunden (und damit einen Auftrag) vermittelt und dieser Kunde dann das Model erneut bucht, spricht man von einer Folgebuchung oder von einem Re-Engagement.
Retro-Look
Rückgriff auf die Moden der Vergangenheit.
Revers
Jacken- oder Mantelaufschlag, der mit der Spiegelnaht am Kragen ansetzt.
Rising Star
Wenn aus einem Newcomer das Topmodel von morgen wird.
Royalities
Foto-Nutzungsrechte im Werbebereich.
Röhrenhose
Eng anliegende Hose mit schmalen, gerade fallenden Beinen.
Running order
Ablaufplan, auf welchem vermerkt ist, welches Model wann mit welchem Kleidungsstück über den Laufsteg läuft.
S
Sakko
Schneidermäßig ausgestattete Herrenjacke, die mit einer Anzughose aus demselben Stoff oder mit einer Kombinationshose getragen werden kann.
Schlaghose
Typische, am Bund und den Oberschenkeln enge und vom Knie ab kegelförmig ausschwingende Hosenform.
SedCard / Composite
Gedruckte Fotokarte des Models, meistens im A5-Format. Porträtfoto auf Vorderseite, 3 - 4 Fotos auf Rückseite mit den Maßen des Models. Wichtig zum Verschicken an potentielle Kunden (Fotografen, Agenturen).
Seide
Tierische Faser aus den zu Kokons gesponnenen Umhüllungen von Seidenraupen.
Set / Location
Der Ort, wo die Foto-/Filmproduktion stattfindet.
Scout
Talentsucher, der überall und zu jeder Tageszeit nach neuen Models sucht und sie anspricht, oft im festen Auftrag einer Agentur.
Shooting
Bezeichnung für die eigentliche Fotoproduktion
Showroom
Ausstellungsraum.
Spenzer
Knapp taillenlange Jacke, ursprünglich nur von Herren getragen.
Spesen
Auslagen des Models für Fahrt, Essen, Trinken, Übernachtung, Taxi u. ä. Werden dem Model durch den Kunden zurückerstattet.
Spitzen
Zartes, textiles Flächengebilde mit kunstvoller, dichter Musterung auf durchsichtigem Grund, das manuell oder maschinell gestickt, gewebt, geklöppelt oder gehäkelt wird.
Sportswear
Sammelbegriff für bequeme, lässig-sportliche Alltags- und Weekendkleidung mit Anlehnungen an alle möglichen Sport- und Active-Wear-Stücke.
Statist
Schauspieler mit kleiner Nebenrolle in einem Film.
Still-Lifes / Stills
Stillleben-Fotos, auf denen nur Gegenstände zu sehen sind.
Stylist
Sorgt bei Shootings für den perfekten Sitz der Kleider, stattet die Models mit Accessoires aus oder arrangiert das Fotoset.
Sweatshirt
Ursprünglich Oberteil des Jogginganzuges.
Swinger
Taillenkurze, weit schwingende Jacke mit glockig fallendem Rücken, als Mantel bis zum Knie reichend.
T
Teilkörper-Models
Models mit sehr schönen Händen, Füssen, Beinen oder anderen Körperteilen.
Test / Testshooting / TFP (Time for Print)
Fotoarbeiten ohne Auftrag. Für alle Beteiligten – Fotograf, Stylist, Visagist und Model - interessant, um neue Fotos für die Mappe zu bekommen. TFP bedeutet "Time for print", meint quasi das Modeln gegen Fotos.
Trenchcoat
Allzweckmantel aus glattem und strapazierfähigem Gewebe.
Twinset
Zusammenstellung aus Pullover und einer in Material und/oder Muster passenden Strickjacke.
U
Upcoming Models
In Fachkreisen die Bezeichnung für Models, die in sehr kurzer Zeit bei den Auftraggebern sehr gefragt sind.
Urheberrecht / Copyright
Recht an einem Foto, Bild, Buch oder geistigem Eigentum u. ä. Diese Dinge sind somit geschützt und dürfen ohne Einwilligung des Urhebers (z. B. Fotograf, Kunde, Maler, Verfasser) nicht weiterverwendet werden.
V
Visagist / Make up Artist
Schmink- und Make-up-Künstler, sind häufig auch gleichzeitig für die Frisuren der Models zuständig.
W
Wäschemodel
Model mit einem perfekten Körper, das dadurch besonders für Wäsche- oder Bademodeproduktionen gebucht wird.
Werdegang
Auflistung von ausgeführten Aufträgen eines Models, Referenzen-Sammlung. Am besten in chronologischer Reihenfolge abgefasst.
Wespentaille
Umgangssprachliche Bezeichnung für eine besonders schmale Taille, wie sie bis Anfang des Jahrhunderts durch das Korsett geformt wurde.
X
X-Factor
Das gewisse Etwas, das gute Models von weniger Guten unterscheidet. Ausstrahlung, Persönlichkeit, Fotogenität und Charisma zählen dazu.
Y
Young Faces
Agenturbezeichnung für junge Models, die am Anfang ihrer Karriere stehen, auch New Faces oder Newcomer genannt. -
Beauty Tipps
Lippen schminken
Schritt 1
Zum Lippenschminken gehört als erstes vor allem die Pflege. Jeder kennt wahrscheinlich ausgefranste und aufgerissene Lippen. So ist es oft im Winter.
Dagegen kann man aber auch etwas tun. Mit Hilfe eines Pflegestiftes bringst du deine Lippen erst gar nicht zum Austrocknen und zum Ausfransen. Die Kälte sollte man ernst nehmen, es sieht ja auch nicht unbedingt schön aus, mit aufgeplatzten Lippen rumzulaufen. Doch Achtung: Pflegestifte können süchtig machen. Wenn man ihn immer wieder auf die Lippen schmiert, ist das nicht gut, denn auch so wird der Haut Feuchtigkeit entzogen und die Lippen springen auf. Bevor wir zum Lippen-Make up übergehen, kann man seine Lippen auch mit einer Zahnbürste glätten. Im Anschluss daran eine fetthaltige Creme auftragen.
Schritt 2
Damit die Farbe, die du später aufträgst, ihre richtige Wirkung erhält, umrandest du zuerst deine Lippen. Hier sollte man nicht vom Mundwinkel an ziehen. An der Oberlippe in der Mitte anfangen und herzförmig ziehen.(Tipp: Die Mundwinkel von innen nach außen betonen, und auf der Unterlippe einen Tupfen Highlighter setzen) Beide Seiten getrennt voneinander.
Keine Angst, beim ersten Mal funktioniert es sowieso nicht direkt. Übt ein wenig und schon klappt es im Handumdrehen. Die Farbe dieses Stiftes sollte allerdings auf den Lippenstift abgestimmt sein. Es gibt im Body Shop zu jedem Lippenstift und -ton den Passenden Lip-liner.
Schritt 3
Nun kommen wir zum wichtigsten Teil, dem Lippenstift selbst. Es ist besser, ihn mit einem speziellen Pinsel aufzutragen. Doch es geht auch so.
Auch hier von der Mitte der Oberlippe her schminken und aufpassen, dass man nicht gerade am Mundwinkel über die Lippenkontur hinausragt. Zum guten Schluss ein Papiertaschentuch zwischen die Lippen. Tipps zum Lippenstift: Man sollte die Farbe des Lippenstifts möglichst auf die Kleider abstimmen. Am besten benutzt ihr keine grellen Farben, das wirkt für junge Girls ziemlich unschön. Natürliche Farben sehen klasse aus. Ihr könnt sie sowohl fürs Natürliche (schwach auftragen) wie auch für ein Abend-Make- Up benutzen (dann natürlich etwas kräftiger auftragen).
Unreinheiten an den Oberarmen los werden
für gewöhnlich hat das nichts mit Hautunreinheiten zu tun, sondern entsteht, wenn deine Oberarme generell schlecht durchblutet sind. Das kann durchaus vererbt sein.
Tipps:
mind. einmal im Monat Peeling benutzen und danach eincremen, dabei schön einmassieren (fördert die Durchblutung) generell regelmäßig gründlich eincremen ins Solebad gehen oder echtes Meersalz darüber reiben (oder darin baden) ca. zwei- bis dreimal die Woche 20-30min laufen (bzw. Crosstraining machen), das fördert die Durchblutung.
Gesicht bei Männern schminken
Vor dem Make-up:
Reinige dein Gesicht mit einem sanften Gesichtswasser. Trage nun die Abdeckcreme auf die notwendigen stellen auf, wie Hautrötungen, kleine Pickel etc.
Besser noch du benutzt ein Compact -Creme Make-up. Achte bei der Auswahl des Make-Ups auf die Farbnuance, die ruhig einen leichten Ton heller als deine Hautfarbe sein darf. Für ein Punktuelles auftragen, eignen sich am besten deine Finger. Verwische das Make-up im Anschluss mit einem weichen Schminkschwamm.
Augenbrauen:
Deine Brauen bringst du schnell mit einem Brauenmesser in Form. Bitte achte darauf nur soviel wie wirklich nötig wegzunehmen. Spann die Haut beim entfernen zwischen deinem Daumen und Zeigefinger. Je nach gewünschter Form kannst du fehlende Stellen mit einem dunklen Lidschatten korrigieren.
Störrige Haare bekommst du mit einer Wimpernbürste und etwas Haar-Gel zurecht gebürstet.
Kontur:
Um das Gesicht markanter zu gestalten, trägst du nun einen dunklen Braunton auf Schläfen und Wangen auf. Arbeite nur mit wenig Farbe, sonst wirkt es stark geschminkt.
Wimpern:
Die Wimpern kannst Du am besten mit einer Wimpernzange in Form bringen. Setze dabei die Zange möglichst nah am Wimpernrand an und drücke nun die Zange vorsichtig 10 Sekunden lang zusammen. Verzichte auf Tusche, besser sind gefärbte Wimpern von der Kosmetikerin.
Lippen:
Gib nun ein wenig Fettcreme auf die Lippen, nicht über den Lippenrand auftragen, sonst wirkt es schmierig.
Gesicht:
Glänzende stellen im Gesicht, bekommst du mit einem Transparent-Puder mattiert, nur wenig auf einen Puderquast und vorsichtig das Gesicht abpudern. -
Ernährungstipps
Wie schaffen es die Stars nur, immer so verdammt gut auszusehen?
Die Wahrheit ist, Promis sehen in Wirklichkeit selten verdammt gut aus! Aber es gibt einige gute Tipps der Stars, wie man selbst dazu beitragen kann, gesund und hübsch auszusehen.
Spätestens seit es Klatschblätter gibt, die Prominente in privaten Situationen abbilden, weiß jeder, dass viele Stars ohne eine millimeterdicke Schicht von Schminke aussehen wie jeder andere normale Mensch auch. Dennoch achten diese Leute auf sich.
Regelmäßiger Sport, gesundes Essen und schonende Kosmetik verschaffen ihrer Haut einen schönen Teint. Außerdem sollte man die Finger von Drogen und übermäßigem Alkoholkonsum lassen. Koks und andere Drogen sorgen dafür, dass die Zähne sich auflösen, die Haare brüchig werden und die Fingernägel splittern. Wer übermäßig Alkohol konsumiert, schadet seiner Leber, und wenn dieses Organ, die Blutreinigungszentrale des Körpers, nicht vernünftig arbeitet, hat dies ähnlich negative Folgen wie die des Drogenkonsums.
Hier also einige nützliche Ernährungs- und Gesundheitstipps der Stars, um einen frischen, schlanken und sportlichen Körper beizubehalten:
Jennifer Lopez rät zu viel Schlaf, Wasser und einer guten Reinigungsmilch. Die Sängerin und Schauspielerin betont, dass der Schlaf ihre stärkste Waffe sei.
Shakira hält mit frischen Feigen ihre Verdauung intakt. Um Verdauungsgeräusche und Flatulenzen zu vermeiden, verzichtet sie auf alle Getränke, in denen Kohlensäure enthalten ist.
Mit Hilfe von Papaya behält Christina Aguilera ihre schlanken Beine. Das in der Frucht enthaltene Kalzium unterstützt den Fettabbau und beschleunigt den Stoffwechsel. Zudem bringt sie jeden Tag Zeit zum steppen auf. Mit 5 Minuten am Tag und einem Treppenabsatz lässt sich diese Übung leicht zu Hause nachmachen.
Jessica Simpson rät zur chinesischen Stachelbeere, bei uns besser bekannt als Kiwi. Die grüne Frucht ist gut für das Bindegewebe, strafft die Haut, entschlackt den Körper und bringt eine große Portion Vitamin C mit sich.
Wer einen Knack-Po wie Rihanna haben möchte, sollte Folgendes beachten:
Rihanna trinkt jeden Morgen ein Glas Zitronensaft mit Wasser verdünnt. Der hohe Vitamin C-Anteil der Zitrone regt die Kollagenproduktion an und strafft das Bindegewebe. Außerdem trainiert sie ihren Po, indem sie sich auf den Bauch legt und die Beine leicht anhebt und senkt und den Boden so lange nicht berührt, wie es geht – es ist schwieriger als es aussieht.
Kelly Clarkson trainiert ihre Schultern, indem sie sich in die Seitenlage begibt, sich mit der Schulter aufstützt und die Hüfte anhebt und absenkt, ohne den Boden zu berühren. Das macht sie fünf mal bei drei Wiederholungen und hält so ihre Arme in Form. Um ihre Haut glatt und elastisch zu halten, schwört Kelly auf Obst als Snack zwischen den Mahlzeiten. Sie bevorzugt Bananen.
Die Pussycat Dolls haben einen tollen Abnehm-Tipp parat: Wer eine Woche lang vor jeder Mahlzeit 200 Gramm Kirschen verspeist, verliert schnell überflüssige Pfunde.
Wie man sieht, bevorzugen also viele Promis eine Kombination aus leichtem und gesundem Essen mit gezieltem Körpertraining. Es ist jedoch auch erwähnenswert, dass es aus sportmedizinischer Sicht völlig ausreicht, wenn man zwei- oder dreimal die Woche 45 Minuten Sport treibt. Man kann beispielsweise joggen, schwimmen oder zum Tanzen gehen. Zwar bestätigen Ausnahmen die Regel, aber es ist eine Grundvoraussetzung, schön und vor allen Dingen gepflegt auszuschauen, um im Modelgeschäft Fuß zu fassen.
Weitere Ernährungstipps
Der Schlüssel zu einem schönen, attraktiven Körper ist nicht, sich möglichst wenig zu ernähren, sondern sich möglichst intelligent zu ernähren. Das bedeutet, dass Du bewusst darauf achten solltest, was Du isst.
Fette sind in Maßen gesund
Lebensmittel, welche im Allgemeinen als gesund gelten, enthalten oft viele Fette, wie zum Beispiel Nüsse oder auch Käse. Nüsse sind regelrechte Fettbomben und enthalten über 60% Fettanteil, am besten lässt Du diese einfach im Geschäft liegen. Wenn Du jedoch auf keinen Fall auf diesen Knabberspaß verzichten möchtest, empfiehlt es sich, Erdnüsse in der eigenen Schale zu kaufen. Da der Genuss jeder einzelnen Erdnuss einen kleinen Arbeitsaufwand voraussetzt, isst Du automatisch weniger.
Es ist unnötig, sich bei der Wahl zwischen Aufschnitt und Käse immer nur für den Käse zu entscheiden. Da es sich bei Brotaufstrich prinzipiell um kleinere Mengen handelt, brauchst Du dir darum keine Gedanken zu machen. Frühstück ist bekanntlich die wichtigste Mahlzeit des Tages, also iss einfach was dir schmeckt und genieße es. Du hast den ganzen Tag Zeit, diese Kalorien wieder zu verbrennen!
Vermeide Fastfood
Fastfood ist, wie der Name schon sagt, darauf ausgelegt, dass es möglichst schnell essbar ist. Schnelles essen jedoch führt dazu, dass uns unser Körper erst viel zu spät ein Sättigungsgefühl vermittelt. Darum ist es wichtig, langsam und gemütlich zu essen.
Die Salatlüge
Lange war man der Ansicht, dass Salat die gesündeste Art sei sich zu ernähren. Vor kurzem hat sich aber herausgestellt, dass Salat in etwa den Nährwert von einem Tempotaschentuch, aufgelöst in einem Glas Wasser, hat. Normaler Kopfsalat eignet sich also ernährungstechnisch höchstens als Geschmacksträger. Ein menschlicher Körper braucht aber Vitamine, Eiweiß, Kohlenhydrate und sogar Fette um zu funktionieren. Der gesunde Mix ist wichtig.
Der Trick mit den kleinen Portionen
Wissenschaftliche Tests haben gezeigt, dass wir Menschen umso mehr essen, je größer die Portionen sind. In einem Kinosaal hat man folgenden Test gemacht: Man hat der rechten Hälfte des Saals normale Popcorn-Portionen gegeben und der linken Hälfte die Jumbo-Portionen. Die Wenigsten haben ihre Portionen komplett aufgegessen. Aber am Ende stellte sich heraus, dass diejenigen, welche die Jumbo-Portionen hatten, fast doppelt so viel zu sich nahmen wie die mit den normalen Portionen. Demzufolge gibt es einen einfachen Trick nicht zu viel zu essen: Nimm einfach immer kleine Portionen und geh lieber zweimal. Automatisch wirst Du dann früher satt.
Fett-Tabelle
Junge erwachsene Männer sollten pro Tag 85g und Frauen täglich 70g Fett zu sich nehmen. Im Folgenden findst Du eine Tabelle, welche dir helfen soll, die Fettaufnahme zu regulieren:
Fleisch (100 Gramm Rohgewicht)
Brathuhn - 17,5g
Hackfleisch, gemischt - 10g
Lammkotelett - 35g
Schweinekotelett, mittelfett - 10g
Schweinehaxe - 12g
Käse (100 Gramm)
Briekäse, 50 % F.i.Tr. - 27g
Camembert, 60 % F.i.Tr. - 33g
Camembert, 45 % F.i.Tr. - 23g
Doppelrahmkäse, 60 % F.i.Tr. - 33g
Gouda, 45 % F.i.Tr. - 30g
Kartoffeln (Zubereitungsart)
Bratkartoffeln, selbst zubereitet (200 g) - 15g
Kartoffelchips (50 g) - 20g
Kartoffelpuffer, selbst zubereitet (1 St., 50 g) - 5g
Pommes frites, fritiert (1 Portion, 150 g) - 12g
Pommes frites, gebacken (1 Portion, 150 g) - 7g
Fisch (Art)
Aal, geräuchert (50 g) - 13g
Heringssalat (100 g) - 24g
Lachs (150 g) - 20g
Makrele (150 g) - 17g
Thunfisch, in Öl (50 g) - 10g
Nüsse (100 Gramm)
Erdnüsse - 48g
Haselnüsse - 61g
Kokosraspel - 62g
Mandeln - 54g
Pistazienkerne - 52g
Süsses (Art)
Blätterteigstückchen, im Durchschnitt (60 g) - 18g
Bounty (2 Riegel, 65 g) - 18g
Mars (1 Riegel, 65 g) - 12g
Nuß-Nougatcreme (1 TL, 10 g) - 3g
Sahnetorte, im Durchschnitt (140 g) - 35g
Waffeln, Rührteig (200 g) - 24g
Wurst (Aufschnitt, 100 Gramm)
Blutwurst - 40g
Cervelatwurst - 43g
Leberwurst - 40g
Salami - 50g
Teewurst - 40g
Informationen zu Magersucht
Verantwortungslose Designer und Modelagenturen sowie die Celebrity-fixierten Medien schüren zunehmend Schönheitsideale, dem viele junge Menschen entsprechen wollen und dabei in einen ungesunden Magerwahn verfallen. Laut Experten gibt es allein in Deutschland über 220.000 Magersüchtige zwischen 15 und 24 Jahren. Etwa 17% der Fälle enden tödlich. Im Modelgeschäft ist der Prozentsatz sogar weitaus höher. Auch junge Männer sind häufiger betroffen als man glaubt.
Gründe für die Magersucht können in der Erbanlage liegen, haben aber häufiger einen psychologischen Hintergrund. Gerade während der Pubertät reagieren viele junge Menschen sehr sensibel auf etwaige mediale Einflüsse oder das Verhalten ihrer Mitmenschen, besonders bei Gleichaltrigen. Sie werden sich bewusst, dass das Aussehen eine wesentliche Rolle bei der Partnerwahl spielt. Manche Mädchen zerbrechen daran und versuchen mit allen Mitteln, ohne Rücksicht auf Ihre Gesundheit, abzunehmen.
Magersucht wird oft zu spät diagnostiziert. Das rührt daher, dass Magersüchtige ihr Problem nicht wahr haben wollen. Raucher wissen oft, dass sie abhängig sind. Magersüchtige verstehen es wenn überhaupt oft erst in ihren letzten Tagen. Um Magersucht frühzeitig zu erkennen, solltest Du bei dir und deinen Freunden auf die Symptome achten und frühzeitig entsprechende Hilfe in Anspruch nehmen.
Du fühlst dich immer zu dick
Dein Traum ist der perfekte Körper. Egal wie viel Du schon abgenommen haben, es reicht dir nicht. Selbst wenn deine Knochen schon hervorstehen, findest Du immer noch etwas, was weg muss. Du bist nie zufrieden.
Bloss nicht fett sein!
Das Schlimmste, das Du dir vorstellen kannst, ist fett zu sein. Du ekelst dich vor Fett und besonders vor Lebensmitteln mit irgendeinem Fettanteil. Beim bloßem Anblick eines Brathähnchens oder einer Portion Pommes wird dir schlecht.
Sport um jeden Preis
Sport ist eine tolle Sache, genauso wie es eine tolle Sache ist, gesundes Körpergewicht zu haben, aber zu viel Sport ist im wahrsten Sinne des Wortes Mord. Wenn Erschöpfung, Krankheit oder Verletzungen für dich keine Hindernisse sind weiter Sport zu betreiben, bist Du ernsthaft gefährdet.
Du achtest exzessiv auf dein Gewicht
Wenn Du dich extrem viel mit deinen Körpermaßen beschäftigst, dich ständig wiegst, am besten mit einer Digitalwaage, welche dein Gewicht auf das halbe Gramm genau anzeigt, dann solltest Du einen Arzt aufsuchen.
Du probierst immer kleinere Größen an
Auch symptomatisch ist das ständige Anprobieren kleinerer Größen, um zu schauen, ob man „Fortschritte“ gemacht hat. In manchen Städten Europas und den USA, gilt es als besonders schick in Größe 0 oder 00 rein zu passen. Die Hosen passen oft nicht einmal kleinen Kindern. Diese entsprechen den Größen 28 und 30. Wenn Du da rein passt, bist Du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schon magersüchtig.
Dein Körper funktioniert nicht mehr richtig
Achte auf sinkenden Blutdruck und Körperwärme. Brüchige Nägel sowie trockene Haut können ebenfalls Anzeichen sein.
Magersucht vorbeugen
Iss täglich den für dein Gewicht empfohlenen Tagesbedarf an Kalorien. Du kannst diesen bei jedem guten Arzt erfragen. Lass dich nicht verrückt machen von irgendwelchen Idealen. Wenn Du mit Normalgewicht nicht in Größe 36 hinein passen, dann lass es. Mache deine Aussehen zu Geld, nicht deine Gesundheit. Damit demütigst Du nur dich selbst.
Berechne deinen BMI (Body Maß Index) selbst und sieh wie es um dich steht:
Körpergewicht in Kilo / Körpergröße in Metern zum Quadrat (²) = BMI
Konkretes Beispiel: Du bist 1,89 m und wiegst 85 Kilo. Dann lautet die Rechnung: 85 / 1,89² = 23,79
Auswertung
Unter 18,5 - Du hast Untergewicht!! Je kleiner der Wert desto höher die Gefahr!
18,5 – 25 - Du hast Normalgewicht, bleib dabei.
25 – 30 - Du hast Übergewicht
über 30 - Du hast starkes Übergewicht und musst dringend etwas tun!
Beratungsstellen und Kliniken:
ANAD Anorexia - Bullimia e.V.
Rottmannstrasse 5
80333 München
Tel: 089-5236633
Dick & Dünn e.V. - Beratung bei Eßstörungen
Inssbrucker Strasse 25
10825 Berlin
Tel: 030-8544994
Die Waage e.V.
Schopstrasse 1
20255 Hamburg
Tel: 040-4914941
Frankfurter Zentrum für Eßstörungen e.V.
Hansaallee 18
60322 Frankfurt am Main
Tel: 069-550176
Klinik am Korso
Ostkorso 4
32545 Bad Oeynhausen
Tel: 05731/181-0
-
Bewerbungstipps
Wie bewerbe ich mich bei Modelagenturen?
Anbei erhaltet ihr einige Tipps, wie Ihr euch bei Modelagenturen bewerben könnt:
1. Informieren
Zuallererst müsst ihr euch bei den Modelagenturen über die dort gängigen Einstiegskriterien als Model erkundigen.
Bei den meisten Agenturen gelten in etwa folgende Richtlinien:
bei Mädchen
- eine Körpergröße von mind. 1, 74
- Alter zwischen 14 und 21 Jahren
- eine Konfektionsgröße von 34-38
bei Jungs
- eine Körpergröße von mind. 1, 83
- Alter zwischen 16 und 25 Jahren
- eine Konfektionsgröße von 48 bis 52
Für Mädchen und Jungs sollten außerdem eine reine Haut und gute Zähne Vorrausetzung sein, und natürlich solltet ihr auch Spaß daran haben, vor einer Kamera zu stehen.
2. Bewerbung
Um euch bei einer Agentur zu bewerben, benötigt ihr:
- 2 Fotos, ein Ganzkörperbild und eine Portraitaufnahme. Keine Angst, es müssen keine professionellen Fotos sein. Man muss euch nur gut erkennen können und ihr solltet kein Make-up tragen.
einen kurzen Steckbrief mit den Angaben über eure Körper- und Konfektionsgröße, euren Brust-, Taillen-, und Hüftumfang und eure Haar- und Augenfarbe. Wichtig: Bitte nicht eure Anschrift und eure Telefonnummer vergessen! Es ist schon vorgekommen, dass ein hoffnungsvolles Nachwuchsmodel nicht erreicht werden konnte!
3. Abschicken
Bei den meisten Agenturen könnt ihr euch per Post oder aber auch per E-Mail bewerben:
Per Post:
- Bitte achtet darauf, dass ihr einen frankierten Rückumschlag beilegt. Er sollte natürlich so groß sein, dass die von euch eingesandten Fotos auch wieder zurück geschickt werden können.
Per e-mail:
- Wenn ihr euch per E-Mail bewerben möchtet, müsst ihr die Bewerbungsfotos digital vorliegen haben und als Datei einfügen. Bitte achtet hier unbedingt darauf, dass die Dateien nicht zu groß sind. Im Idealfall sollte eure Bewerbung mit den Fotos nicht größer als 200 KB sein. Bitte macht durch die Betreffzeile auch schon kenntlich, dass es sich um eine Bewerbung handelt.
4. Geduld
Jetzt habt ihr schon den ersten Schritt zur Verwirklichung eurer Modelkarriere getan und doch kommt jetzt noch das Schwierigste: Ihr müsst euch in Geduld üben!
Gute Modelagenturen bekommen täglich so viele Bewerbungen, dass es einige Tage dauern kann, bis man eure Bewerbung auswertet. In der Regel erhaltet ihr aber innerhalb von 2-3 Wochen eine Antwort. Erst wenn ihr nach 4 Wochen immer noch nichts gehört hat, sei euch geraten, telefonisch nachzufragen. Es kann immer mal sein, dass eine Bewerbung nicht angekommen ist und durch einen kurzen Anruf lässt sich dies klären.
5. Antwort
Wenn die Modelagentur der Meinung ist, dass ihr in das Profil der Modelkartei passt, lädt sie euch als nächstes zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch ein. Solltet ihr eine Absage erhalten haben, lasst euch nicht entmutigen. Ihr müsst euch immer vor Augen halten, dass das Modeln ein Traumberuf für viele Mädchen und Jungs ist und von daher ist die Nachfrage hier besonders groß.
Viele Modelagenturen erhalten jährlich bis zu 1000 Bewerbungen und nur eine Handvoll der Anfänger(innen) wird auch tatsächlich in die Kartei aufgenommen und zum Model aufgebaut. Meist ist hier nicht ausschlaggebend, dass die Mädchen und Jungs viel schöner sind als die anderen Bewerber. Ihre Ausstrahlung wirkt auf den Fotos einfach besonders gut. -
Castingtipps
6 Regeln, die Du bei einem Casting beachten solltest…
Wer eine Einladung zu einem Casting erhalten hat und bei diesem sowohl Erfolg haben als auch an eine seriöse Agentur geraten möchte, sollte einiges beachten. Wir geben dir Tipps, wie du vorher merkst, ob du mit dieser Agentur die richtige Wahl getroffen hast.
Ganz wichtig bei Teilnahme an einem Casting ist die Vorbereitung. Wir möchten dir auch einige Tipps mit auf den Weg geben, wie du fit fürs Casting werden:
Vorsicht bei Gebühren!
Sollte man bei einer Einladung zum Casting schon eine Gebühr mitgeteilt bekommen, die an die Casting-Agentur zu entrichten ist, macht das einige bereits stutzig. - Und das zurecht! Eine Agentur, die später, nach einem erfolgreichen Casting, an ihren Bewerbern verdient, sollte kein Geld verlangen. Dennoch kann es vorkommen, dass eine kleine Gebühr zurecht verlangt wird. Beispielsweise wenn es sich nur um eine Vermittlungsagentur handelt, die später nicht direkt an den Kunden verdient. Deshalb lohnt es sich, direkt bei der Agentur nachzufragen, wie die Entrichtung dieser Gebühr begründet wird. Auch an der Reaktion merkt man dann, ob die Casting-Agentur seriös wirkt oder nicht.
Richtig vorbereiten!
Je nach dem, um was für ein Casting es sich handelt, kann eine gute Vorbereitung das A und O sein. Allen, die sich für ein Gesangs-Casting beworben hat, wird angeraten, zuvor Sprechübungen zu machen und am Abend zuvor die Stimme zu schonen. Auch der Verzehr von Alkohol oder Nikotin ist für die Stimme hier eher schädlich. Hat man eine Einladung für eine Schauspielrolle bekommen, kann es nie schaden, sich einige Tage vorher intensiv im Ausdruck von Gefühlen und in der Koordination einzelner Körperteile zu üben. Mimik und Gestik sind hier sehr wichtig. Reine Sprecherrollen, bei denen der Mimik und Gestik keinerlei Bedeutung beigemessen wird, erfordern eine besonders gute Stimme und Betonung. Genauso wichtig ist es jedoch, dass man dir am Set den Text, welchen du aufsagen sollst, zur Verfügung stellt. In der Hektik kann das eine Agentur schnell mal vergessen. Wenn sie dann nicht mitbekommt, dass du so stotterst, weil dir der nötige Text fehlt, ist das nur zu deinem Nachteil. Frag deshalb immer nach dem Text.
Pflege ist wichtig!
Bei einem Casting, bei welchem Wert auf gutes Aussehen gelegt wird, sollte man sich einige Tage zuvor besonders pflegen. Am wichtigsten ist hier die Haut. Insbesondere Model-Agenturen suchen Gesichter, die bereits ohne viel Schminke auffallen.
Begleitung mitnehmen!
Prinzipiell kann man Interessenten auch dazu raten, niemals alleine zu einem Casting zu gehen, sofern man die Agentur und deren Mitarbeiter noch nicht hinreichend kennt. Es besteht immer die Gefahr, an unseriöse Firmen zu geraten, ohne dass man dies vorher feststellen kann. Gibt es keine Möglichkeit, jemanden zum Casting mitzunehmen, sollte man seinen Bekannten und Verwandten einen kleinen Zettel hinterlassen, auf welchem man den Ort und Zeitpunkt seines Castingtermins vermerkt.
Nichts überstürzen!
Nach dem Ende des Castings versuchen viele unseriöse Firmen, dich gleich unter Vertrag zu nehmen. Zögern die Bewerber, wird Druck gemacht. Sätze wie „Nur heute haben Sie die Möglichkeit, den Vertrag zu unterschreiben. Ansonsten müssen wir uns an eine andere Bewerberin wenden...“ sind einfache Druckmittel, die einen dazu veranlassen sollen, Verträge so schnell wie möglich zu unterschreiben und dann der Casting-Agentur verpflichtet zu sein. Seriöse Firmen veranschlagen für die Wahl der richtigen Bewerberin/des richtigen Bewerbers meistens mehrere Wochen, wenn nicht sogar Monate und räumen Ihnen auch genügend Zeit ein. Der Vertrag sollte grundsätzlich immer mit nach Hause genommen und gründlich durchgelesen werden. Sofern etwas unklar sein sollte, solltest Du die Möglichkeit haben, bei der Agentur anzurufen und Antwort auf deine Fragen zu erhalten.
Entspann dich!
Gegen die Aufregung vor einem Casting können Atem- und Entspannungsübungen recht hilfreich sein. In Stresssituationen neigen leider viele dazu, ihre Stärken zu verstecken und sich klein zu machen. Übe deshalb vorher ein Vorsprechen mit Freunden, Bekannten und Verwandten. Somit hast Du einen Erfahrungswert, der dem im Casting schon recht nahe kommt.
Wir hoffen, dass diese Tipps für dich hilfreich waren und wünschen dir bei deinem Castings viel Erfolg! -
Tipps fürs Vorstellungsgespräch
Das persönliche Vorstellungsgespräch bei Modelagenturen
1. Pünktlichkeit
Nachdem die Modelagentur eure Bewerbung gesichtet hat und euch in einem persönlichen Gespräch etwas näher kennen lernen möchte, ruft sie euch an und vereinbart einen persönlichen Vorstellungstermin. Ganz wichtig ist hier unbedingt pünktlich zu sein! Das verlangt man schließlich auch von euch als Model.
Ausreden wie "Stau" oder "Bahn verpasst" machen die Sache nicht besser, eher geht die Agentur davon aus, dass ihr den Termin nicht ernst nehmt und einen Termin nicht planen könnt. Informiert euch vor dem Termin bei der Agentur, ob es eine Wegbeschreibung gibt oder schaut im Internet nach geeigneten Verkehrsverbindungen, damit ihr Verspätungen vermeiden könnt. Sollte es doch mal zu Verspätungen kommen, bitte unbedingt früh genug bei der Agentur anrufen und Bescheid geben, dass ihr euch verspäten werdet.
2. Begleitpersonen
Wenn ihr möchtet, könnt ihr natürlich eine Freundin / Freund zum Bewerbungsgespräch mitbringen. Gerade wenn es das erste Mal ist, dass ihr euch bei einer Modelagentur vorstellt, ist es ganz natürlich, dass ihr vor dem Gespräch aufgeregt seid und gerne Unterstützung dabei haben möchtet. Wenn ihr unter 16 Jahre alt seid, sei euch auch empfohlen immer mit einem Elternteil oder älterem Geschwisterteil zum Bewerbungsgespräch zu erscheinen.
3. Aussehen
Natürlich achtet die Agentur darauf, wie ihr in Erscheinung tretet. Dies bedeutet aber nicht, dass ihr euch stylen solltet, als ob ihr vom Laufsteg oder aus einem Fotoshooting weggerannt seid. Viel wichtiger ist eine natürliche und gepflegte Erscheinung. Für die Mädchen gilt: Bitte nicht mit dem Make-up übertreiben, nur sehr dezentes Make-up, wie Wimperntusche oder Lipgloss, wenn überhaupt. Es ist sehr wichtig, dass die Agentur euren Hautzustand beurteilen kann: Ob ihr zu Hautunreinheiten neigt, oder ob ihr vielleicht einen makellosen Schneewittchen-Teint habt, bleibt unter einer dicken Schicht Make-up leider verborgen. Gewaschene Haare und gepflegte Hände inklusive sauberer Fingernägel sind natürlich ein Muss.
4. Kleidung
Es ist vollkommen egal, welche Stilrichtung Ihr bevorzugt: Sportlich, klassisch, freaky, leger.Ihr könnt und sollt alles tragen, worin ihr euch wohl und nicht verkleidet fühlt. Ihr bewerbt euch schließlich nicht für eine Banklehre, in der es auf seriöses Erscheinen ankommt, sondern in einer Branche in der sich alles um Mode und Trends dreht. Hauptsache die Kleidung ist und riecht sauber. Da die Booker von euch während des Termins die Maße nehmen werden, kommen sie euch auch sehr nahe. (Apropos Gerüche: Es sollte selbstverständlich sein, dass ihr vorher auf Gewürze wie Knoblauch oder Zwiebeln verzichtet, da es die Kommunikation wirklich sehr beeinträchtigt. Ist alles schon vorgekommen!) Bei der Unterwäsche sollten die Mädchen darauf achten, dass sie keinen Push-Up-BH tragen, da dieser beim Maß nehmen die Brustweite verfälscht.
5. Mitbringen
Prinzipiell müsst ihr zum Bewerbungsgespräch gar nichts mitbringen. Wenn ihr zu Hause einige Fotos findet, auf denen ihr euch besonders gut getroffen findet, könnt ihr diese natürlich den Bookern zeigen. So erhalten sie schon mal einen ersten Eindruck von eurer Ausstrahlung auf Fotos. Nichtsdestotrotz werden von euch aber auch noch Polaroids gemacht. Vielleicht übt ihr zu Hause schon einmal vor dem Spiegel, wie ihr posieren möchtet, dann ist auf jeden Fall schon die erste Unsicherheit weg.
6. Gespräch
Im Gespräch geht es erst einmal ums Kennenlernen. Die Booker versuchen, sich ein besseres Bild von euch zu machen und werden euch einige Fragen stellen. Keine Angst, es geht hier nicht um Fangfragen, sondern um die Einschätzung ob ihr eher extrovertiert oder schüchtern, selbstbewusst oder unsicher, neugierig usw. seid. Seid einfach so natürlich wie möglich und ihr werdet die Booker mit eurem eigenen Charme beeindrucken. Überlegt euch ruhig schon zu Hause, was ihr wissen möchtet, denn in den meisten Fällen, fallen einem während des Gesprächs keine Fragen ein. Des Weiteren werden euch die Booker informieren, wie die Agentur arbeitet und worauf es beim Modeln ankommt. In der Regel dauert ein solches Gespräch ca. eine halbe Stunde. Bitte schaltet euer Handy vor einem solchen Gespräch aus.
7. Verträge
Sollte sich schon bei dem Bewerbungsgespräch ergeben, dass ihr in die Kartei aufgenommen werden sollt: Lasst euch bei aller Euphorie nicht hinreißen, irgendeinen Vertrag ohne genaues durchlesen blind zu unterschreiben. Lest alles genau und sorgfältig durch oder nehmt den Vertrag sogar erst einmal mit nach Hause, um ihn dann in Ruhe durchzugehen. Keine seriöse Agentur wird etwas dagegen haben.
8. Nach dem Gespräch:
In den meisten Fällen entscheidet sich die Agentur nicht sofort, ob sie euch aufnimmt oder nicht. Generell sollte das gesamte Team das Nachwuchsmodel für geeignet halten. Denn nur die Booker, die in euch echtes Potential sehen, werden euch auch überzeugend "verkaufen" können. Aus diesem Grunde gibt es meistens erst einmal nach dem Gespräch ein Meeting, in dem diskutiert wird, ob du in die Kartei passt, ob dein Typ bei Kunden gut ankommt und ob es sich lohnen wird, dich vom New Face bis hin zum Professionellen Model aufzubauen.
9. Aufgenommen?
Wenn dich die Agentur für geeignet hält und wirkliches Potential in dir sieht, wird sie sich nach dem Gespräch umgehend telefonisch bei dir melden, um dir die positive Mitteilung zu machen. Mit dir gemeinsam wird sie nun erarbeiten, wo deine Stärken und Schwächen liegen, wie die weitere Vorgehensweise mit dir vonstatten geht und wie sie dich als New Face betreuen und zum Model hin aufbauen wird. Sie wird für dich die ersten professionellen Fototests organisieren, und dir dabei helfen, Erfahrungen in der Branche zu sammeln. Geschafft! -
Habe ich das Zeug zum Model?
Selbsteinschätzung oder die Frage: „Habe ich das Zeug zum Model?“ Was macht es wirklich aus, ein Model zu sein?
Es gibt zigtausende junger Mädchen und Jungs, die sich nichts sehnlicher wünschen als Model zu werden, doch wann haben sie eine reelle Chance?
1.Körper - und Konfektionsgröße:
Wie in einigen anderen Berufen auch (z.B. Stewardess, Balletttänzerin etc.), gelten in der Modelbranche bestimmte körperliche Voraussetzungen.
bei Mädchen
- eine Körpergröße von mind. 1, 74
- eine Konfektionsgröße von 34-38
bei Jungs
- eine Körpergröße von mind. 1, 83
- eine Konfektionsgröße von 48 bis 52
sowie natürlich eine reine Haut und gute Zähne immer eine Grundvoraussetzung sind.
Diese Vorraussetzungen empfinden viele als ungerecht. Die Gründe hierfür sind aber, dass die zu fotografierenden Kollektionen meist nur in einer Größe hergestellt werden, bevor die eigentliche Serienanfertigung der Kleidungsstücke beginnt. Meist wird hierfür das o.g. Modelmaß von einer Körpergröße von ca. 1, 75 cm und einer Konfektionsgröße von 36 für die Musterkollektion zugrunde gelegt. Und in diese Musterkollektion sollen natürlich alle Models rein passen.
Natürlich könnten Kleidungsstücke abgesteckt, gekürzt etc. werden, aber warum sollte sich dieser Mehraufwand lohnen, wenn es viele Models gibt, die von vornherein die nötigen Voraussetzungen mitbringen? Im Flugzeug werden auch keine breiteren oder höheren Gänge eingebaut, wenn eine Bewerberin als Stewardess größer als 1, 80 ist. Sie wird einfach nicht genommen.
Also bitte macht euch keine falschen Hoffnungen, wenn ihr unter der Mindestgröße liegt. Es wird zwar immer wieder von Ausnahmen berichtet, aber es handelt sich eben um absolute Ausnahmen, da bei diesen Models einfach das "Andere", die "Ausstrahlung", oder der so genannte "X-Faktor" überzeugt.
2.Alter:
Ebenfalls zu den Grundvoraussetzungen eines Models gehört zum Zeitpunkt der Bewerbung ein "Bestalter" - bei Mädchen von ca. 16-21 Jahren, bei Jungs von ca. 16-25 Jahren.
Hierfür gibt es ebenfalls einen ganz simplen Grund: Es ist prinzipiell immer sehr viel einfacher Models auf älter zu schminken als umgekehrt. Ab Ende 20 ist für Mädchen bereits das beste Alter vor allem für Beauty-Jobs vorbei, es sei denn sie sind ein Starmodel und werden aufgrund Ihrer Bekanntheit gebucht.
Hinzu kommt, dass Du nicht über Nacht zum Model wirst, nur weil Du bei einer bekannten Agentur aufgenommen wurdest. Die sogenannte Aufbauphase ist sehr arbeits- und zeitintensiv. Das Model wird nach ersten Tests von lokalen Fotografen ins Ausland geschickt, um internationales Material und Erfahrungen zu sammeln. Im Ausland ist das Durchschnittsalter der Models noch geringer als bei uns in Deutschland. Die Chance mit 26 Jahren zu einer ausländischen Partneragentur eingeladen zu werden, tendieren gen Null.
3.Typfrage und Ausstrahlung
Auch das kann passieren, bzw. kommt sogar sehr häufig vor. Auch wenn du in Natura sehr hübsch bist, dein Freund oder deine Freundin Dir immer wieder beteuern, wie toll Du aussiehst, heißt das noch lange nicht, dass Du das Gesicht hast oder der Typ bist, der von einer Agentur gerade gesucht wird, obwohl Du alle Voraussetzungen erfüllst.
Ein anderer Punkt ist ebenfalls deine Ausstrahlung auf Fotos, deine Fotogenität.
Die Agentur kann in den meisten Fällen sehr wohl aufgrund deiner Bewerbungsfotos, auch anhand von unprofessionellen Fotos erkennen, ob Du fotogen bist und über das "gewisse Extra" verfügst. Wie ist der Blick, wie die Mimik, die Körpersprache? Ein nettes Lächeln reicht für Modelsein nicht aus!
4."X-Faktor":
Dieses Thema lässt sich nur sehr schwer in Worte packen: Unter X-Faktor versteht man die Kriterien, die erfolgreiche Models von weniger erfolgreichen Models unterscheiden. Hierzu zählen Ausstrahlung, Ausdruckskraft, Wandlungsfähigkeit, Persönlichkeit, Individualität und Professionalität.
Auch innerhalb einer Agentur gibt es Models, die unterschiedliche Tagesgagen haben und für unterschiedliche Jobs verbucht werden. Ebenso steuert die Nachfrage durch Kunden deinen Marktwert. Leider überschätzen sich viele Models nach ersten Erfolgen und wundern sich, dass sie nicht die gleichen Gagen wie eine Claudia Schiffer oder Nadja Auermann erhalten. Sie glauben, die Agentur tut nicht genug für sie.
5.Persönliche Einstellung:
Wenn Du es schon so weit geschafft hast, bereits als professionelles Model für Jobs verbucht zu werden, im Ausland Erfahrung gesammelt hast, von verschiedenen internationalen Agenturen repräsentiert wurdest, mit internationalen Fotografen gearbeitet hast, über ein gutes Book verfügst...Gratulation!
Du gehört zu den wenigen von Aber-Tausenden, die gerne Model werden möchten, die über das "gewisse Extra" verfügen und es bereits geschafft haben.
Doch ist dies noch lange kein Grund, sich "auf seinen Lorbeeren auszuruhen" bzw. die Realität aus den Augen zu verlieren:
Zu Castings, Go-Sees etc. einfach nicht hingehen, weil Du glaubst, es bringt dir nichts, ist kein Kavaliersdelikt, sondern respektlos deiner Agentur gegenüber, die sich sicherlich etwas dabei gedacht hat, dir diesen Termin zu organisieren, sowie natürlich auch dem Kunden gegenüber.
Menschlichkeit, Pünktlichkeit, Loyalität und gutes Benehmen gehören ebenso zum Modeldasein wie alle anderen bereits erwähnten Kriterien.
Auch weiterhin wird von dir eine aktive Teilnahme zur Förderung deiner Karriere erwartet. So gehören auch immer noch Tests dazu, dein Material stets aktuell zu halten sowie das Netzwerk von Kontakten zu vertiefen, genau so wie auch schon mal Jobs anzunehmen, die eventuell nicht so gut bezahlt werden, wie z.B. Katalogjobs, wenn sich daraus weitere interessante Folgejobs ergeben können.
Hochnäsig zu werden bedeutet deinen garantierten Karriereknick!
-
Tipps & Tricks für Models
-
Rechtliche Tipps
-
Wir empfehlen folgende Links
Wir empfehlen folgende Links um sich bezüglich der Rechtslage zu informieren: http://www.gesetze-im-internet.de/
jugendschutz.net
www.bildnisrecht.de
http://de.wikipedia.org/wiki/Recht_am_eigenen_Bild
-
Rechtliche Tipps rund um das Thema Modeling
In diesem Bereich finden alle Models und deren Eltern wichtige rechtliche Tipps rund um das Thema Modeling. Wir empfehlen diesen Bereich gründlich durchzulesen, um sich einen Überblick über dieses wichtige Thema zu verschaffen.
Was ist bezüglich Vertragswesen zu beachten?
Wir empfehlen folgende Eckpunkte zu beachten:
Nie ohne schriftlichen Vertrag shooten! Vertrag vor fester Vereinbarung und Umsetzung des Shootings zur Prüfung zusenden lassen!
Vertrag ist vor Beginn des Shootings von beiden Seiten zu unterschreiben!
Vertrag vor Unterschrift sorgfältig lesen! Je ein Exemplar des Vertrages gehen an das Model und den Fotografen!
Warum einen Vertrag abschließen?
Ein Vertrag ist für beide Seiten - Fotograf wie Model - sehr wichtig, um die wechselseitigen Rechte und Pflichten zu regeln. Der Fotograf ist Urheber der gemeinsam gemachten Bilder, so dass die Urheber- und Verwertungsrechte allein bei ihm liegen. Das Model dagegen hat aufgrund des Persönlichkeitsrechts das Recht am eigenen Bild, sodass eine Veröffentlichung der Bilder nur mit Zustimmung des Models erfolgen darf. Im Falle eines minderjährigen Models müssen zudem die Eltern eine Einverständniserklärung abgeben, bevor die Bilder veröffentlicht werden dürfen.
Diese widerstreitenden Rechte sind in einem Vertrag in Einklang zu bringen. Darüber hinaus können noch viele weitere Punkte (z. B. Bezahlung, Ort /Zeit/Dauer des Shootings, Aufnahmebereiche etc. pp.) geregelt werden, damit beide Seiten genau wissen, was ihre Rechte und Pflichten sind. So kann die Rechtslage vorn vorne herein geklärt werden, sodass es nicht zu Komplikationen oder Missverständnissen kommt.
Was sollte im Vertrag mindestens geregelt werden?
Welche Veröffentlichungsrechte erhält der Fotograf an den Bildern?
Werden diese nur eingeschränkt erteilt?
Erhält das Model Bilder und wie darf sie diese nutzen?
Wer erhält von wem welche Bezahlung oder sonstige Vergütung?
Wer übernimmt die Reisekosten des Models?.
Welche Vertragsarten sind üblich?
Folgende Vertragsarten sind in der Praxis üblich:
Sog. Modelrelease: Regelt nur, dass das Model auf die Rechte am eigenen Bild ganz oder teilweise verzichtet, so dass der Fotograf die Bilder vom Model uneingeschränkt oder eingeschränkt veröffentlichen darf (nicht empfehlenswert für das Modell)
TFP-Vertrag: Weder Fotograf noch Modell erhalten ein Honorar in Form von Geld. Das Modell bekommt für ihre Tätigkeit vom Fotografen anstatt des Geldes Bilder auf Papier und/oder als Dateien auf CD und die Rechte an diesen Bildern. Im Gegenzug darf der Fotograf die Bilder des Modells ebenfalls veröffentlichen und verwerten. Diese Art des Vertrags gilt als besonders populär. Das TFP Fotoshooting wird von einigen Fotografen angeboten. Die Fotografen stellen dem Model ihre Zeit und das Material zur Verfügung und das Model dafür den Körper oder Körperteile. Beide Partner dürfen in diesem Falle die Fotos gar nicht oder nur mit vertraglich festgehaltenen Einschränkungen veröffentlichen oder verkaufen.
Pay-Vertrag: Kommt in zwei Varianten vor. Entweder erhält der Fotograf für seine Tätigkeit ein Honorar vom Modell, dann bekommt das Model die Bilder und Nutzungsrechte an den Bildern, der Fotograf darf die Bilder nicht selbst nutzen. Oder das Modell erhält vom Fotografen ein Honorar, dafür erhält es keine Bilder und der Fotograf bekommt die alleinigen Veröffentlichungs- und Verwertungsrechte.
Weitere Zwischen und Sondervarianten sind ebenfalls möglich und werden gesondert in den einzelnen Vertragspunkten geregelt. Bei Fragen zu den Verträgen empfehlen wir die zusätzliche Durchsicht durch einen Fachmann oder Rechtsberater.
Wo bekomme ich einen "passenden" Vertrag her?
Meistens hat der Fotograf einen Vertrag, so dass das Modell diesen nur prüfen, nicht aber selbst einen Vertrag beschaffen muss. Professionelle Fotografen und Agenturen können den Models jederzeit Schriftsätze und Mustervorlagen bereitstellen. Hat der Fotograf keinen oder keinen brauchbaren/akzeptablen Vertrag vorzuweisen, lassen sich entsprechende Musterverträge im Internet finden. Bei derartigen Vertragspartnern empfehlen wir zudem besonders auf eine klare Regelung zu achten. Einfache Verträge - ausgerichtet auf nichtkommerzielle Verwertung der Bilder - gibt es z. B. hier:
http://www.stack.de/modelvertrag-tfp.pdf
Was hat es mit dem Bildrecht und dem Foto Urheberrecht auf sich?
Bildrechte und Foto Urheberrecht bezeichnen die Rechte eines Fotografen, der Modelagentur und des Models. Dazu werden die Verbreitungs- und Vervielfältigungsrechte der Bilder gezählt, die von einem Model entstehen. Der Urheber ist der Schöpfer eines Werkes, in diesem Falle der Bilder.
Das sog. Recht am eigenen Bild bzw. Bildrecht steht dem Model gesetzlich zu. Um sich einen Namen machen zu können, muss das Model allerdings der Modelagentur oder dem Fotografen erlauben, die Bilder zu verwenden, und somit die Bildrechte abtreten. Eine übliche Klausel hierzu lautet: „Hiermit überträgt das Model uneingeschränkt und unwiderruflich dem Fotografen sämtliche Rechte am Bild insbesondere zur kommerziellen Nutzung (d.h. insbesondere für Werbe- und Publikationszwecke) aller Aufnahmen, und zwar zeitlich, räumlich, sachlich unbeschränkt, einschließlich der Veränderung auf digitalem oder sonstigem Wege."
Für das Model ist wichtig, dass es sich die Nutzungsrechte für Eigenwerbung vertraglich einräumen lässt, etwa wenn es Bilder für die persönliche Sedcard oder Webpräsentation verwenden möchte. So ist sicher gestellt, dass der Fotograf als Urheber der Bilder nicht eines Tages Ansprüche erhebt.
Was ist vor, während und nach einem Shooting bzw. dem Abschluss eines Vertrags zu beachten?
Verträge
Als Fotomodel hast Du zunächst einmal Pflichten, die Du gegenüber der Foto- oder Werbeagentur oder dem Fotografen (Ihren Auftraggebern) erfüllen musst. Diese sind zumeist in einem Vertrag niedergelegt; dies kann mündlich oder schriftlich geschehen. Schriftliche Verträge sind jedoch allemal besser, denn Sie helfen, Missverständnissen vorzubeugen und so Streit zu vermeiden und dienen - falls es einmal zu einem Gerichtsprozess kommt - der Beweisbarkeit des Standpunkts. Manchmal kommt es aber vor, dass der Vertrag erst vor Ort, also on Location, unterzeichnet werden kann. Deshalb musst Du einige Punkte vorher klären und dich gegen Überraschungen wappnen. In jedem Falle sollten alle E-Mails und sonstiger Schriftverkehr aufbewahrt werden. Wenn möglich sollte ein schriftlicher Vertrag vor der Anreise zum Shooting abgeschlossen und jegliche Änderungswünsche vorgebracht werden, dann bleiben sowohl dem Model als auch dem Auftraggeber Enttäuschungen erspart.
Gegenstand der Aufnahmen
Bespreche mit deinem Auftraggeber unbedingt, welche Art Aufnahmen gemacht werden sollen. Wenn Du über eine bekannte Modelagentur gebucht wirst und Markenkleidung beworben werden soll, dürfte es in der Regel zwar keine Probleme geben, gerade im Amateur- oder semiprofessionellen Bereich gibt es aber immer wieder Missverständnisse, etwa dann, wenn ein Amateurfotograf Aufnahmen für sein Privatalbum von Dir machen will. Insbesondere aufpassen müssen Fotomodelle, die auch im Aktbereich tätig sind, denn es wird oft weit mehr gefordert, als sie mitzumachen bereit sind. Du kannst zu privaten und semiprofessionellen Shootings immer eine Freundin oder einen Freund mitnehmen. Hat der Fotograf etwas dagegen, dann geh nicht hin.
Der sog. Gegenstand der Aufnahmen verdient wie das Honorar besondere Beachtung. Wenn Du den Fotografen gut kennst und ihm vertraust, bedarf es nicht unbedingt einer expliziten Regelung. Allgemein muss aber vor dem Shooting klargestellt werden, wofür Du überhaupt gebucht wirst. Es macht einen großen Unterschied, ob Du für eine Fashionshow oder für Aktaufnahmen gebucht wirst. "Das Model steht dem Fotografen für Werbeaufnahmen für Jeansbekleidung zur Verfügung" oder "Das Model erklärt sich bereit, erotische Aufnahmen von sich machen zu lassen" sind hier typische Klauseln. Bemühe Dich um eine klare Formulierung (zB. "Catwalk für die Modefirma J., Vorstellung der Winterkollektion 2002" oder "freizügige Aktaufnahmen im Freien"). Wenn mehr verlangt wird, verhält sich dein Auftraggeber vertragswidrig. Du brauchst nichts zu leisten, was nicht vorher im Vertrag festgelegt wurde. Vertragsänderungen sind zwar jederzeit möglich - aber nicht einseitig.
Reisekosten
Bespreche vorher, von wem und in welchem Umfang die Reisekosten übernommen werden. Es ist keineswegs selbstverständlich, dass dies der Auftraggeber tut, denn Du bist selbständig (dazu unten mehr). Du kannst dem Auftraggeber aber ohne Weiteres sagen, dass Du nur gegen Erstattung der Reisekosten (z.B. mit der Bahn, 2. Klasse) erscheinen wirst. Auch die voraussichtliche Dauer des Shootings sollte abgesprochen werden, damit Du z.B. eine günstige Zugverbindung planen kannst, wenn Du nicht mit dem Auto anreist.
Honorar
Vor dem Vertragsschluss muss selbstverständlich geregelt sein, ob ein Honorar vorgesehen ist, wieviel Honorar Du erhalten und wann Du dieses bekommen sollst (Anzahlung?, Vor Ort?, per Überweisung?). Die Höhe des Honorars muss ebenso klargestellt werden wie die Frage, ob der Betrag die Umsatzsteuer bereits beinhaltet oder nicht – schließlich muss das Model jene persönlich abführen. Welche Höhe angemessen ist, ist natürlich keine Rechtsfrage und kann ohnehin nicht allgemein beantwortet werden. Frag in solchen Fällen andere Models oder Agenturen. Falls ein Honorar vorgesehen ist, kannst Du dem Fotografen oder der Agentur eine Rechnung übersenden, in der Zahlungshöhe und Fälligkeitszeitraum - besser "bis zum 13. Mai" als "innerhalb von 2 Wochen", also ein fester, nach dem Kalender bestimmbarer Termin - vermerkt sind. Bei Nichtzahlung kannst Du noch einmal mahnen und bei Bedarf einen Anwalt kontaktieren, der den Gegner anschreibt oder später das Mahnverfahren einleitet.
Altersbeschränkung
Wenn Du minderjährig bist, sei so fair und informiere deinen Auftraggeber über dein Alter. Für Fotoaufnahmen gibt es kein Mindestalter, von einigen Ausnahmen, die sich aus der Natur der Sache ergeben, einmal abgesehen. Allerdings musst Du 18 Jahre alt sein, um selbst bestimmen zu können, ob Aufnahmen von dir gefertigt werden oder nicht. Die Jugendschutzbestimmungen sind einzuhalten. Unseriös ist es, wenn ein Fotograf Dich nicht einmal fragt, wie alt Du bist, wenn er auf ihm vorher bekannten Fotografien sehen kann, dass Du möglicherweise erst 16 oder 17 Jahre alt bist. Wenn deine Eltern Dir eine generelle Erlaubnis erteilt haben, so kannst Du meist auch für künftige Fälle selbst entscheiden, ob Du abgelichtet wirst.
Castings
Besondere Aufmerksamkeit ist geboten, wenn Du zu einem Casting eingeladen wirst. Ein Casting ist das, was sonst als Bewerbungsgespräch bezeichnet wird, mit dem Unterschied, dass der Auftraggeber Dir die Reisekosten in der Regel nicht ersetzt und gleich beim Casting auf Probe Bilder gemacht werden. Trotzdem erhälst Du in der Regel kein Geld. Castings sind per se nicht unseriös, werden aber manchmal missbraucht. Achte darauf, dass Du nicht beim unterzeichnen diverser Verträge deine Persönlichkeitsrechte abtrittst. Falls das geschieht, kann es passieren, dass Du Reisekosten hast, stundenlang gewartet hast, fotografiert wurdest – und Du dann zwar von der Agentur nichts mehr hörst, deine Bilder aber irgendwann irgendwo wiedersiehst. Das ist unseriös. Eine seriöse Agentur spricht die Verwendung der Bilder mit Dir ab und bezahlt Dich auch bei entsprechender Vereinbarung.
Gewerbeanmeldung
Als Fotomodell bist Du selbständig. Du musst daher ein Gewerbe anmelden. Einen Gewerbeschein erhälst Du bei der für deinen Wohnsitz zuständigen Behörde für eine geringe Gebühr. In dem Feld für das ausgeübte Gewerbe sollte "Fotomodell" stehen. Als Fotomodell musst Du deine Einnahmen versteuern. Das gilt grundsätzlich auch für die Umsatzsteuer, wobei es hier Sonderregelungen bei Kleingewerbetreibenden gibt. Wenn Du häufig Aufträge hast und eine gewisse Einkommensgrenze überschreitest, wird auch Einkommenssteuer fällig. Näheres erfährst Du bei deinem Steuerberater. Bedenke außerdem, dass Du nicht durch den Auftraggeber versichert sind.
Ort der Aufnahmen
Auch über den Ort der Aufnahmen muss man sich verständigen - und zwar möglichst genau. Datum, Uhrzeit und eine leicht zu findende Adresse sollten im Vertrag vermerkt werden. Es ist schon oft vorgekommen, dass Model und Fotograf sich verpasst haben; insbesondere, wenn Aufnahmen im Freien geplant waren. Also verabrede Dich - und zwar im Vertrag - an einem leicht zu findenden Ort (zB. am Hauptbahnhof München Gleis 9), damit klar ist: Wer nicht kommt, kann für den so entstandenen Schaden haftbar gemacht werden. Im Zeitalter des Handys sollte dieser Punkt allerdings keine große Rolle mehr spielen. Wenn Du dich in einem Studio oder einer Agentur triffst, ist der Ort der Aufnahmen ohnehin klar.
Vertrags- und Rechtsverletzungen
Aus welchen Gründen auch immer: Es kann sein, dass die Vertrags- oder Rechtsverletzung von Dir ausgeht. Du erscheinst gar nicht oder kommen viel zu spät. Statt "hübscher Kleidung" (weil Beautyaufnahmen geplant sind oder es so im Vertrag steht) hast Du alte Jeans an. Oder - was immer mal vorkommt - Du hast bei deinem Gewicht geschummelt. Dann musst auch Du dich darauf gefasst machen, dass der Fotograf Schadensersatz fordert. Sei pünktlich, ehrlich und vorbereitet. Es ist weder cool noch schick, deutlich zu spät und unvorbereitet zu kommen, sondern zeigt dem Fotografen nur, dass Du nicht professionell arbeiten kannst.
Was aber, wenn eine Rechtsverletzung vom Fotografen ausgeht?
Es kann sein, dass der Fotograf oder die Agentur die gefertigten Fotografien in einer Weise nutzen, die entweder vertragswidrig ist (z.B.: Im Vertrag steht, dass die Bilder nur für eine Internetveröffentlichung auf der Homepage des Fotografen angefertigt werden, sie werden aber auch auf anderen Seiten veröffentlicht) oder, dass im Vertrag gar nichts steht. Dann kann eine Bildnutzung rechtswidrig sein und dein Persönlichkeitsrecht als abgebildete Person ist verletzt. In solchen Fällen steht Dir ein Anspruch auf Unterlassung (für die Zukunft) und ein Lizenzentgeltanspruch (für die Vergangenheit) zu.
Werden etwa erotische Aufnahmen für Pornographie verwendet, kann eine besonders schwerwiegende Persönlichkeitsrechtsverletzung vorliegen, die in den seltensten Fällen von einem einfachen Modelvertrag gedeckt ist. Wenn im Vertrag z.B. geregelt ist, dass die Fotos "für Werbung" verwendet werden dürfen, heißt dies nicht unbedingt, dass sie auch für "solche" Werbung verwendet werden dürfen. Auf jeden Fall solltest Du einen Anwalt einschalten, wenn Du meinst, dass dein Bildnis vertragswidrig für Werbung für sexuelle oder pornographische Dienstleistungen oder spezielle Waren verwendet wird.
Soviel zu den typischen Verletzungstatbeständen. Selbstverständlich können noch zahlreiche weitere Vertragsverletzungen bestehen. Falls Dir besonders wichtige oder häufige Vertragsverletzungen bekannt sind, kannst Du uns gerne einen Hinweis geben, sodass diese Fälle noch zusätzlich angeführt werden.
Modelagenturen
Das Thema Modellagenturen ist ein sehr weites Thema, welches hier nicht erschöpfend behandelt werden kann. Die Frage, ob eine bestimmte Agentur "seriös" ist oder nicht, kann hier nicht beantwortet werden. Für den Betrieb einer Modellagentur benötigt man seit einiger Zeit keine Erlaubnis der Bundesanstalt für Arbeit mehr. Insbesondere das Internet hat dazu geführt, dass sich die Anzahl der Agenturen vervielfacht hat. Zahlreiche Agenturen bestehen genau aus dem, was man sieht: Einer - oft nicht einmal besonders gut gemachten - Internetseite mit ein paar Gesichtern. Prüfe, ob Du dazugehören willst und ob Allgegenwärtigkeit dein Ziel ist. Nimm Kontakt mit dem Betreiber der Seite auf und frage ihn, wie es um Buchungen und Vermittlungen steht. Bedenke auch, dass viele der Seiten natürlich keine Agenturen, sondern Präsentationsplattformen sind.
Für den Catwalkbereich gilt: Die großen und internationalen Agenturen investieren in Dich - nicht umgekehrt. Man will Geld mit Dir verdienen - nicht an Dir. Hält eine Top-Agentur Dich für den Laufsteg als geeignet, wird man in der Regel kostenlos Fotos von Dir anfertigen. Das Fotografenhonorar wird manchmal mit den ersten Aufträgen verrechnet.
Anwälte
Meist wird empfohlen in Fällen der Verletzung des Persönlichkeitsrechts einen Anwalt mit der Wahrnehmung der eigenen Interessen zu beauftragen. Die Kosten, die bei einer möglichen Klage entstehen, trägt bei einer klaren Rechtsverletzung der Gegner, also derjenige, der ein Bildnis unberechtigt veröffentlicht hat.
Oft ist - gerade in Fällen, in denen etwa ein Aktbild rechtswidrig veröffentlicht wurde - eine gewisse Scheu vorhanden, einen Anwalt aufzusuchen; das Ganze ist einem ein wenig peinlich. Das ist gewiss nicht nötig; zumindest spezialisierte Rechtsanwälte haben häufig mit derartigen Fallgestaltungen zu tun.
Es ist ratsam, einen Fachmann einzubeziehen, der sich mit solchen Rechtsfällen auskennt. Dabei ist es unerheblich, wo der Anwalt seinen Sitz hat, denn auch dann, wenn es (was eher selten ist) zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen sollte, kann jeder Anwalt an jedem Landgericht für Dich auftreten.
Wenn Du rechtlichen Rat benötigst, kannst Du dich gerne an unsere Partnerkanzlei wenden.
Ansprechpartner
Rechtsanwalt Tomas Schwarz,
Schwarz@rechtsanwaelte-wiesbaden.de
www.rechtsanwaelte-wiesbaden.de
Wartenberg, Damke & Partner
Rechtsanwalt Schwarz
Bahnhofstr. 55-57
65185 Wiesbaden
Tel. 0611 36007 114
Minderjährige User wenden sich bitte gemeinsam und / oder nach Absprache mit den Eltern an Herrn Schwarz!
-
Wir empfehlen folgende Links
-
Sedcard
-
Häufig gestellte Fragen zur Sedcard
Was ist eine Sedcard?
Eine Sedcard ist die Visitenkarte eines Models. Sie zeigt das Model in verschiedenen Stylings und Aufnahmesituationen und soll die Einsatzmöglichkeiten des Models widerspiegeln. Die Sedcard wird von Modelagenturen dazu verwendet, möglichen Auftraggebern Booking-Vorschläge zu machen. Außerdem wird sie bei Direkt-Bewerbung von Models bei Fotografen eingesetzt.
Ist eine Sedcard wichtig?
Eine Sedcard ist sehr wichtig! Ohne eine Sedcard mit erstklassigen Fotos ist die Chance auf einen Modelauftrag sehr gering.
Wie kann ich eine Sedcard anlegen?
Klicke dafür auf Sedcard anlegen und fülle auf der neuen Seite das Formular aus.
Welche Angaben sind erforderlich?
Auf der Sedcard sind folgende Angaben üblich: Bei Frauen: Größe, Oberweite, Taille, Hüfte, Konfektion, Schuhe, Haare, Augen
Bei Männern: Größe, Konfektion, Taille, Schuhe, Haare, Augen
Woher bekomme ich Fotos für eine Sedcard?
Viele Models verfügen am Beginn ihrer Karriere über keine hochwertigen Fotos. Es ist wichtig dabei nicht an den falschen Stellen zu sparen und einen guten Fotografen aufzusuchen. Diese sollte über ausreichen Erfahrung im Model-Business verfügen und entsprechende Referenzen vorlegen können.
-
Häufig gestellte Fragen zur Sedcard
-
Tipps für minderjährige Models
-
Für minderjährige Models
Wir raten jedem Model unter 18 Jahren Tätigkeiten, Vorhaben und Termine im Modelbereich mit den Eltern abzusprechen. Modelaufträge sollte nur im gemeinschaftlichen Einverständnis der Eltern absolviert werden.
Ohne die Zustimmung der Eltern sind Veröffentlichungen nicht erlaubt,
also sprecht mit euren Eltern über euren Wunsch zu Modeln, findet eine gemeinsame Lösung, die beide Seiten akzeptieren können. Setzt das Modeln bis zum 18. Lebensjahr nicht an erste Stelle. Schule, soziale Kontakte und eure Familie sind immer noch das Wichtigste und sollten nicht vernachlässigt werden.
Falls es zu Problemen in der Branche kommen sollte, z.B. Belästigungen, etc. wendet euch ohne Scheu z.B. an Jugendschutzbeauftragte und andere Anlaufstellen.
http://www.jugendschutz.net/
Welche Fotos darf ein 16-jähriges Model machen lassen, wenn die Eltern dem Model freie Hand lassen und eine Zustimmung zu allen Fotos, die das Model gerne machen lassen möchte, geben?
Es dürfen grundsätzlich alle Arten von Fotografien gemacht werden, die gesetzlich und moralisch zu vertreten sind – lediglich Nacktaufnahmen mit erotischem Inhalt sind für Minderjährige absolut untersagt. Ansonsten gibt es ab 14 Jahren keinerlei Einschränkungen mehr. Das bloße Anfertigen der Fotografien wäre sogar ohne Zustimmung der Eltern möglich, aber im Falle einer Verwertung - z.B. Veröffentlichungen in Zeitungen - müssen die Eltern ihre Zustimmung geben.
Belästigungen und Beleidigungen
Neid von anderen Models ist leider in der heutigen Gesellschaft ein ständiges Thema. Wir prüfen zwar alle unsere Mitglieder im Netz, trotzdem kann dies über Kommentare unter Bildern oder persönliche Nachrichten nicht zu 100% ausgeschlossen werden.
Ignorieren ist häufig die beste Antwort auf Belästigungen und Beleidigungen. Die meisten Probleme lösen sich dann in kurzer Zeit von selbst.
Falls die Belästigungen und Beleidigungen auch nach längerer Zeit nicht aufhören, solltest Du unseren Support um Hilfe bitten.
Selbst solltest Du immer äußerst respektvoll mit allen Menschen im Netzwerk umgehen, egal ob sie Dir sympathisch oder unsympathisch erscheinen. Am anderen Ende sitzt immer ein Mensch, der, wie Du selbst auch, menschlich behandelt werden möchte.
Veröffentlichung von Fotos und persönlichen Texten
Du musst Dir bei der Veröffentlichung eigener Fotos und Texte darüber bewusst sein, dass diese Daten im Internet für jedermann sichtbar und abrufbar sind. Persönliche Account-Daten, wie Adresse und Handynummer werden nicht ohne deine Zustimmung veröffentlicht. Für die Kontaktaufnahme dient hierzu die persönliche Mitteilung über die einzelnen Profile.
Bei Problemen und Unsicherheiten: mit Eltern, Lehrern und Freunden sprechen
Wenn sich größere Probleme ergeben, sprich bitte mit Deinen Eltern oder Freunden darüber. Viele Probleme lassen sich viel leichter lösen, wenn man andere um Hilfe und Rat bittet. Es ist keine Schande, wenn man sich bei bestimmten Abläufen oder Ausdrücken nicht sicher ist und um Rat fragt.
-
Für die Eltern von minderjährigen Models
Begleiten Sie ihre Kinder beim ersten Fotoshooting oder dem Kontakt mit der Modelagentur
Setzen Sie sich zusammen mit Ihren Kindern an den PC und verschaffen Sie sich einen Eindruck davon, was Ihre Kinder von dem Termin und der Branche erwarten können. Besprechen Sie dann gemeinsam, wie man am besten schwierige Gesprächssituationen meistert. Dadurch erfahren Sie, auf welche Weise Ihr Kind das Gespräch angehen kann und können somit auftretende Probleme oder falsche Erwartungshaltungen besser nachvollziehen. Sollten Sie bei der Begleitung ihres Kindes im Termin oder bei der Vorbesprechung einen Teilnehmer bemerken, der ihr Kind belästigt, überwachen Sie bitte jegliche Kommunikation Ihres Kindes und erklären Sie diesem, warum eine Überwachung besser ist.
Reden Sie mit Ihren Kindern über deren Online-Erlebnisse und Vorstellungen vom Modeln!
Unterhalten Sie sich regelmäßig mit Ihren Kindern über deren Online-Erfahrungen und den Kontakt zu Auftraggebern und Fotografen. Häufig können Sie so schon früh erkennen, ob sich mögliche Probleme durch den Kontakt ergeben. Kinder sind mit Problemen schnell überfordert, leisten Sie Ihnen dabei mit Ihrer Erfahrung Hilfe.
-
Für minderjährige Models










